Bild: Facebook/SNL
"Saturday Night Live", wie man es kennt.

Die US-Satireshow "Saturday Night Live" hat gerade Sommerpause. Aber zum Glück gibt es das Format "Weekend Update: Summer Edition" – bei dem SNL-Comedians während der Ferienzeit wöchentlich Witze über die aktuelle Nachrichtenlage reißen.

Die ist in den USA gerade alles andere als lustig. In Charlottesville sind rechte Militante mit Waffen aufmarschiert, einer fuhr ein Auto in eine Gruppe linker Demonstranten. US-Präsident Donald Trump konnte oder wollte die Gewalt nicht klar als rechten Terror benennen.

Comedian Tina Fey hat nun in der jüngsten SNL-Folge das richtige Mittel gegen diesen Irrsinn: Kuchen!

Tina Fey ging auf die Uni in Charlottesville. Also dort, wo die Proteste stattfanden. Sie sagt, sie erkenne einen Nazi, wenn sie ihn sehe:

Ich habe "Jäger des verlorenen Schatzes" gesehen. Und es hat mich nicht verwirrt, Nazis sind immer schlecht.

Dann holt sie einen großen Kuchen raus und fängt an, ihn zu mampfen. Die Moderatoren fragen, was das soll. Tina Fey sagt, es sei ihre Art, mit der Gewalt umzugehen: 

  • Bewaffnete Rechte gründen Milizen in den USA? Frustfressen! 
  • Der Präsident sieht Gewalt auf "vielen Seiten" und verurteilt die Neonazis nicht? Frustfressen!
Kuchenfuttern ist eine Graswurzel-Bewegung. Die meisten Frauen, die ich kenne, machen das wöchentlich seit der Präsidentschaftswahl.

Natürlich steckt auch eine ernste Botschaft hinter dem Fressrausch. Spätestens dann, als Tina Fey anfängt, Grillkäse in den Kuchen zu dippen.

Hier könnt ihr die ganze Szene sehen:
Weekend Update: Tina Fey on Protesting After Charlottesville

Tina Fey weighs in on the events in Charlottesville.

Posted by Saturday Night Live on Donnerstag, 17. August 2017

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