Großer Spaß – auch ohne Text und Töne!

Du stehst mit dem Auto an der Ampel und singst deinen Lieblingssong mit. Der Alltagsstress fällt von dir ab und du kannst ganz du selbst sein. Herrlich! 

Denn so ein Auto schirmt von der Außenwelt ab. Dort muss man niemandem gefallen und kann singen, was und wie man möchte. So entstehen Momente, in denen Menschen ihre witzigste oder coolste oder emotionalste Seite zeigen. 

Auf diesem Prinzip basiert auch James Cordens "Carpool Karaoke", wo Promis völlig hemmungslos ihre eigenen Songs schmettern. Jedes Mal ein großer Spaß! Von privaten Karaoke-Sessions im Auto kriegt man dagegen leider meist nichts mit. Es sei denn, man steht neben der Person an der Ampel – oder sie haben sich selbst dabei gefilmt. (Gefährlich, macht das nicht!) 

Einige dieser Videos haben es glücklicherweise auf YouTube geschafft, sodass wir alle daran teilhaben können. 

Hier ist ein Best-of der tollsten Mitsing-Videos im Auto.

So wie bei diesem jungen Mann hier. Er und sein Selbstwusstsein kriegen eine glatte Eins!

Dieser Typ filmte sogar noch einen Unfall – und kümmerte sich danach erst mal um sein Handy. Das Wichtigste zuerst.

Also: Augen auf die Straße. Oder, Will? 

Manchmal fragt man sich auch, wie die Leute überhaupt noch fahren können. 

Zum Glück wurde sie nicht von der Polizei erwischt: 

Ihn sollte man hingegen vielleicht mal kontrollieren: 

Ähm, etwas derbe?! Zum Glück hat sich sein Beifahrer – aka Sohn – dafür gerächt! 

Es geht aber auch anders. Diese beiden sind ein Herz und eine Seele! 

Die wichtigste Regel lautet: Scheiß auf den Text!

Manche Menschen sollten lieber auf der Bühne stehen als im Auto sitzen.

Das Schlimme am Musikhören im Auto: Man kann ihre nicht entkommen. Selbst, wenn man es sehr, sehr gerne möchte.

Wer sich alleine unwohl fühlt, kann auch einfach mit der Lieblingsband nackt eine OKF machen:

Kleiner Exkurs: OKF sagt dir nichts? Kein Problem! Die Jungs erklären es dir.

Und zum Schluss: Wenn schon zu Hause niemand "Last Christmas" hören will, dann halt in der Mitfahrgelegenheit zur Arbeit. 

 


Gerechtigkeit

Weil das Motto ihrer Abi-Party gegen Markenrecht verstößt, müssen Schüler 3100 Euro zahlen

Wir alle hatten absurde, platte oder im besten Fall sogar ganz witzige Abi-Mottos. Aber wer von euch hat dabei jemals ans Markenrecht gedacht? Vermutlich die wenigsten. Der zwölfte Jahrgang des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Ratingen musste jetzt aber wegen ihres Party-Mottos 3100 Euro Strafe zahlen.

Was ist passiert?

Der zwölfte Jahrgang des Gymnasiums im nordrhein-westfälischen Ratingen organisierte eine Stufen-Party, um mit den Einnahmen dieser Feier seinen Abiball mitzufinanzieren. Erfahrungsgemäß kommen bei solchen Feiern etwa 400 bis 500 Euro zusammen, wie eine Schülerin, die die Feier mit organisiert hat, gegenüber bento erklärt. Für die Feier hatten die Schülerinnen und Schüler eine öffentliche Facebook-Veranstaltung erstellt und in ihrem Umkreis Werbung gemacht.

Ihr Motto: "Projekt X – one last time"

Plötzlich bekamen die Schülerinnen aber Post von der "Novus Booking GmbH": Die Firma wies den Jahrgang darauf hin, dass er mit seinem für die Feier ausgesuchten Motto "mehrere ihrer bei dem Deutschen Marken- und Patentamt (DPMA) eingetragenen Schutzmarken verletzen würden". So berichtet es RP Online. Der Jahrgang suchte sich daraufhin juristische Unterstützung und setzte sich mit der Firma in Verbindung. Die "Novus Booking GmbH" forderte eine Zahlung von 3094 Euro, um eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, ansonsten würde auch die Firma einen Anwalt einschalten.

Die Anwältin des Jahrgangs habe zur Zahlung geraten, da die Schülerinnen und Schüler gegen das Markenrecht verstoßen hätten. Wie die Schülerin bento gegenüber sagte, hätte der Jahrgang etwa 1500 Euro mehr zahlen müssen, wenn das Ganze über einen Anwalt der Firma gegangen wäre.

Joachim Schaffarzyk, Geschäftsführer der "Novus Booking GmbH", bestätigt "RP Online" gegenüber die Forderung und dass die Marke "Projekt X" seit 2015 in Wort und Bild geschützt sei. Zudem komme es häufiger vor, dass Schüler ihren Feiern dieses Motto gäben. Zu RP Online sagt Schaffarzyk, dass seine Firma Schülern "keine Steine in den Weg legen wolle" und "Wir sprechen die Betroffenen immer erst an und weisen sie auf ihren Fehler hin und kommen nicht direkt mit einem Anwalt".

Wie geht es jetzt weiter?

Die Schülerinnen und Schüler haben den Betrag nach eigener Aussage bereits gezahlt. Die Feier habe vergangene Woche unter dem neuen Titel "One last time" stattgefunden. Die Abrechnung sei noch nicht durch, aber die Schülerin, mit der bento gesprochen hat, schätzt, dass wieder die üblichen 400 bis 500 Euro zusammengekommen sind. Die und weitere etwa 2500 Euro aus der Stufenkasse sollen nun direkt an die "Novus Booking GmbH" gehen.