Dürfen Frauen anziehen, was sie wollen? In Deutschland finden viele Menschen, dass Burka und Niqab verboten gehören. Laut einer Umfrage will jeder Zweite muslimischen Frauen verbieten, sich in der Öffentlichkeit zu verschleiern.

In Frankreich gibt es ein solches Verbot bereits. Darüber hinaus haben mehrere Gemeinden versucht, auch den Burkini am Strand zu verbieten. Obwohl der das Gesicht der Frauen nicht verschleiert und eher aussieht wie ein Neoprenanzug. Die Polizei kontrollierte Strände und verhängte Bußgelder für Frauen, die zu viel Kleidung trugen. Das oberste Verwaltungsgericht hat allerdings gerade entschieden, dass das Burkini-Verbot rechtswidrig ist.

Wir finden: Jede und jeder sollte sich ganz nach Belieben anziehen. Mit Burkini. Ohne Kopftuch. Mit Kopftuch. Hauptsache, man fühlt sich wohl.

Wie absurd ein Burkini-Verbot ist, zeigen diese Karikaturen:

Sur les plages du sud, la police chasse les "signes religieux ostentatoires" ? Tous ? Pas vraiment... Hypocrisie quand tu nous tiens !

Posted by Nawak Illustrations on Mittwoch, 24. August 2016

"Wir suchen nach auffälligen religiösen Symbolen..." "...haben Sie vielleicht einen Burkini oder eine Muslima mit Kopftuch gesehen?"

"Was sie anhaben ist verboten, Madame!"

Lass uns Freunde werden!


Tech

Instagram-Bilder können dabei helfen, eine Depression zu erkennen

Forscher haben einer Software beigebracht, Menschen mit einer Depression anhand ihrer Instagram-Bilder zu erkennen. Wer depressiv ist, neigt zu dunkleren Farben. Das wissen Forscher bereits. Ausgehend davon haben sich Andrew Reece und Chris Danforth gefragt, ob man anhand von Instagram-Fotos auf eine Depression schließen kann. (Studie)

Ihre Antwort: Es gibt einen Zusammenhang zwischen dunklen und schwarz-weißen Instagram-Bildern und einer depressiven Erkrankung. Das heißt nicht, dass Menschen mit düsteren Instagram-Accounts und einer Vorliebe für den "Inkwell"-Filter alle depressiv sind. Die beiden Forscher glauben aber, dass sich Instagram-Bilder zur Früherkennung nutzen lassen.