Bild: Getty Images/Frederick M. Brown

John Oliver ist wütend. Als Brite musste er in den vergangenen Tagen mitansehen, wie sein Heimatland in eine politische Krise stürzt. Das Pfund verlor massiv an Wert; wie es weitergeht, weiß derzeit niemand, eine Rezession erscheint wahrscheinlich. Das wusste auch Oliver, als er sich mit seinem Team auf seine Sendung "Last Week Tonight" vorbereitete. Sie wird immer am Sonntag ausgestrahlt. Viel Zeit blieb also nicht, um auf den Brexit zu reagieren.

Und trotzdem bezieht Oliver in seinem Video Stellung.

  • Er freue sich über Camerons Rücktritt, könne ihn aber nicht genießen, sagt Oliver. Das sei wie ein Eis in der Luft zu fangen – während gleichzeitig ein Kind einen Autounfall habe.
  • Auch der Brexit-Befürworter Boris Johnson, der Großbritanniens neuer Premierminister werden könnte, kriegt sein Fett weg: Ihn beschimpft Oliver als "rasierten Orang-Utan mit dem Haar von Owen Wilson".
  • Den Chef der Unabhängigkeitspartei UKIP, Nigel Farage, macht er zum Covermodel des "Punchable Face" Magazins.
(Bild: YouTube/LastWeekTonight)

Und wie können Briten ihren Kindern die Situation erklären? Auch darauf hat John Oliver eine Antwort.

Seht selbst:

Olivers entlarvt die Lügen der Brexit-Befürworter – zum Beispiel den Mythos, dass Großbritannien ohne die EU angeblich jede Woche 350 Millionen Pfund für das Gesundheitssystem übrig habe. Stimmt gar nicht, musste jetzt auch Nigel Farage zugeben.

An einer Stelle aber irrt Oliver. Er macht sich darüber lustig, dass angeblich so viele Briten erst nach dem Referendum googelten, was die EU sei. Zwar stieg die Zahl solcher Suchanfragen nach dem Referendum stark an. Die absolute Zahl der Suchanfragen lag aber bei rund tausend – ziemlich wenig, um alle Briten zu verunglimpfen. (Motherboard)

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