Bild: dpa / Martin Schutt

Seit Jahren versucht die heute-show uns den Namen einzutrichtern, nun hat sie es tatsächlich beinahe geschafft: Denn der deutsche Bundestag hat den AfD-Politiker Björn Höcke Bernd genannt. Zumindest kurzfristig. Denn der Name stand so auf der Homepage des Bundestags, inzwischen sei er aber verbessert worden, sagte ein Sprecher. (Stern)

Wo genau stand der Name?

Der Patzer tauchte im Pressebereich der Website des Bundestags auf. Dort fasste der Presseservice eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zusammen. Diese wollte von der Bundesregierung wissen, ob die "Errichtung einer Nachbildung des Holocaust-Mahnmals durch das Künstlerkollektiv Zentrum für politische Schönheit (ZPS) in Sichtweite der Wohnung des thüringischen Landtagsabgeordneten Björn Höcke (AfD) die Grenzen der Kunstfreiheit überschritten sehe". In der kurzen Meldung machte ein Mitarbeiter dann aus Björn Bernd.

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Dass das Missgeschick ausgerechnet bei diesem Thema passierte, kann natürlich Zufall sein. Muss es aber nicht. Ob jemand absichtlich Bernd geschrieben hat, werden wir wohl nie erfahren. Die Verantwortlichen von bundestag.de sprechen lediglich von einem "Fehler". (Stern)


Queer

Diese AfD-Politikerin ist queerfeindlich – jetzt ist sie in der wichtigsten LGBT-Stiftung

Gerade erst hat ein AfD-Abgeordneter den Vorsitz des wichtigsten Bundestags-Ausschusses bekommen (SZ) – nun schickt die Partei eine LGBT-feindliche Politikerin in eine der wichtigsten Queer-Organisationen Deutschlands: die Magnus-Hirschfeld-Stiftung. 

Doch die Stiftung nimmt die Herausforderung an.