Strahlender Sonnenschein bei 24 Grad – perfektes Grillwetter! Das dachte sich am Sonntag wohl auch eine Gruppe von Menschen im Berliner Volkspark Friedrichshain und ließ es etwas größer angehen: Zwölf ganze Schafe luden sie aus ihren Autos und grillten sie am Drehspieß über glühender Kohle. 

Die Drehspieße wurden mit Autobatterien betrieben, nichts stand einem gemütlichen Tag im Weg. Bis die Polizei die Grillparty crashte und die Feuerwehr alarmierte, um die Kohle am Boden zu löschen. 

Bei der Grillgesellschaft – laut Polizei rund 150 Menschen – wollte sich zunächst niemand so recht verantwortlich fühlen. Wie jedes Jahr feiere man Ostern, erklärten sie den Beamten.

Als die Feuerwehr eintraf, kam dann Bewegung in die Gruppe: Sie zeigten sich kooperativ und bauten freiwillig ab. Die Schafe wurden teilweise noch vor Ort gegessen oder eben wieder ins Auto geladen, schrieb die Polizei auf Facebook

Die Polizisten nahmen die Personalien der Verantwortlichen auf – ob auf sie jetzt ein Bußgeld zukommt, muss das Grünflächenamt entscheiden. Die Polizei rät jedenfalls: Nur auf ausgewiesenen Flächen grillen und bitte keine glühende Kohle auf dem Boden. Dann werde es auch nicht so teuer.


Gerechtigkeit

So stellen sich CSU und CDU einen "Wertekundeunterricht" für Flüchtlingskinder vor
Das ist der bundesweite Plan.

CDU und CSU wollen neue, eigene Klassen für Flüchtlingskinder einführen. Bevor sie mit deutschen Kindern in die Schule kommen, sollen sie in "Rechtsstaatsklassen" oder im "Wertekundeunterricht" Deutschland besser verstehen lernen. 

Die Idee geht zurück auf ein hessisches Modell sowie einen Vorschlag aus Bayern – nun soll Wertekunde bundesweit eingeführt werden. Bayern Ministerpräsident Markus Söder hatte entsprechende Kurse erst vor einem Monat ins Gespräch gebracht. (bento)