Mit der Kiste auf die Piste.

Ein ganz normaler Dienstagabend in der Gemeinde Berglen in Baden-Württemberg – wäre da nicht ein kurioser Fall der Polizei: Die hat nämlich eine fahrende Bierkiste aus dem Verkehr gezogen. 

(Bild: Polizeipräsidium Aalen)

Ein Streifenwagen stoppte auf der Daimlerstraße (ausgerechnet!) gegen 19 Uhr einen 21-jährigen Mann, der auf dem eher ungewöhnlichen Gefährt unterwegs war: Das Biermobil war mit einem 10 PS starken Motor ausgestattet und schafft nach Angaben der Polizei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h. (Presseportal)

Da der Bier-Wagen natürlich keine Zulassung hat, wurde nun ein Strafverfahren gegen den Fahrer eingeleitet. 


Today

Die Kirche darf nicht mehr auf Religionszugehörigkeit bestehen, wenn sie jemanden einstellt
Konkret geht es um den Fall einer Berliner Sozialpädagogin.

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat entschieden: Bewerberinnen und Bewerber, die keiner Religion angehören, darf die Kirche nicht aus diesem Grund ablehnen. Das Urteil kommt nach einem jahrelangen Prozess, den eine Berliner Sozialpädagogin geführt hatte. 

Die Frau hatte sich im Jahr 2012 auf eine Stelle beworben, die von einer Diakonie ausgeschrieben war. Darin stand unter anderem, dass die Bewerber kirchlich gebunden sein sollten – in ihrer Bewerbung machte die Sozialpädagogin allerdings keine Angaben zu ihrer Konfession. Nachdem sie nicht zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, klagte die Berlinerin, da sie sich aufgrund ihrer Konfessionslosigkeit diskriminiert fühlte. (SPIEGEL ONLINE)

In dem Prozess, der bis vor das Bundesarbeitsgericht ging, wurde nun entschieden: Kirchen in Deutschland dürfen nicht mehr von jedem Bewerber Angaben zur Religionszugehörigkeit verlangen. Damit folgt das Gericht einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Der entschied nämlich, dass die Religionszugehörigkeit der Bewerberinnen und Bewerber nur dann eine Rolle spielen darf, wenn die Konfession ein wichtiger Teil für die konkrete Arbeit ist. 

Mit Material von dpa.