Bild: YouTube/Jimmy Kimmel Live

US-Präsident zu sein, ist nicht immer ein leichter Job (und trotzdem bewerben sich gerade wieder zwei auf das Amt). Alle meckern nur rum. Auch Barack Obama muss sich viele Beschimpfungen gefallen lassen. Die ernsteren werfen ihm seine Rolle als US-Kriegspräsident No. 1 vor, die anderen beschweren sich nur über Haarpflegemittel.

Für die Late-Night-Show von Jimmy Kimmel hat Obama nun eine Reihe böser Tweets vorgelesen. In der Rubrik "Mean Tweets" lässt Kimmel regelmäßig Prominente Beschimpfungen von Twitter aufsagen, Obama ist bereits zum zweiten Mal dran.

Das besondere dieses Mal: Unter den Twitter-Beleidigungen war auch eine von @realDonaldTrump – dem Account vom republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Trump schrieb:

President Obama will go down as perhaps the worst president in the history of the United States!
Obamas Antwort war eiskalt:
Trumps Wahlkampf-Positionen sind es auch:
Waffen: Donald Trump ist Anhänger des "Second Amendment", das US-Bürgern das Recht auf Waffen zuschreibt.
Er ist gegen strengere Waffenkontrollen: "Gesetzestreue Menschen sollen die Waffen besitzen dürfen, die sie haben wollen."
Klimapolitik: Trump hält die Erderwärmung für eine Lüge und Klimaschutz daher für unnötig.
Außenpolitik: Trump hält die Kriege im Nahen Osten für einen Fehler und den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" für gescheitert.
Kriminalität: Trump fordert ein hartes Durchgreifen der Polizei.
"Wir müssen Recht und Ordnung zurückbringen. Illegale Migranten haben Waffen. Und sie erschießen Leute."
Immigration: Trump kämpft für ein verschärftes Einwanderungsgesetz und den Bau einer Mauer zu Mexiko.
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Mehr witzige Momente bei Jimmy Kimmel:

Lass uns Freunde werden!


Gerechtigkeit

Kein Scherz: Russland und Saudi-Arabien bewerben sich im Menschenrechtsrat

Der Uno-Menschenrechtsrat soll ein mächtiges Instrument sein. 47 Länder gehören ihm an, sie untersuchen Menschenrechtsverletzungen auf aller Welt, können Beobachter entsenden. Die Mitgliedsländer wechseln regelmäßig, am Freitag sollen Plätze neu vergeben werden.

Knapp 90 Menschenrechts- und Hilfsorganisationen wollen nun die Wiederwahl von Ländern wie Russland und Saudi-Arabien in den Uno-Menschenrechtsrat verhindern. Human Rights Watch, CARE International, Refugees International und viele andere Unterzeichner haben einen offenen Brief an die Uno-Mitglieder geschrieben. Darin heißt es: Fragt euch, ob Russlands Rolle im Syrien-Krieg und Saudi-Arabiens Kampf im Jemen mit der Wahrung der Menschenrechte vereinbar ist.