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"Bitte lassen Sie ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt stehen." Im australischen Adelaide hat sich jemand diese Warnung nicht zu Herzen genommen – und dem Bombenentschärfungskommando eine süße Überraschung beschert.

Was ist da in Australien passiert?

Auf der Damentoilette des Adelaide Flughafens wurde am vergangenen Mittwoch eine unbeaufsichtigte Sporttasche gefunden. Das Entschärfungskommando rückte an, nur um in der Tasche einen männlichen Zwerghasen an einer roten Leine zu finden.

Die Polizei verständigte daraufhin die Rettungskräfte der "Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals" (RSCPA), eine NGO, die sich dem Tierschutz verschrieben hat. (Mashable)

In meinen 26 Jahren bei RSCPA ist es das erste Mal, dass ich so etwas erlebe.
Van Loenen, Tierschützer bei RSCPA

Die Tierschützerinnen und Tierschützer erklären, dass es sich um einen gut sozialisierten Hase handele, der an Menschen und offenbar sogar an eine Leine gewöhnt ist. Während die Polizei auf die Tierschützer wartete, mümmelte der Hase in einer Box geraspelte Karotten. Die hatten die Polizistinnen und Polizisten ihm bei einem Schnellrestaurant am Flughafen besorgt.

Warum wurde der Hase ausgesetzt?

Die Tierschützer halten verschieden Szenarien für möglich:

  • Die Besitzer könnten das Land verlassen und den Zwerghase am Flughafen ausgesetzt haben, weil ihnen klar war, dass ihn dort mit Sicherheit jemand finden würde.
  • Vielleicht wollten sie ihn aber auch ins Flugzeug einschleusen, und haben sich im letzten Moment doch nicht getraut.

Was passiert jetzt mit dem Hoppler?

Die Organisation wird versuchen, die Besitzer ausfindig zu machen. Bis er wieder ein Zuhause hat, wird er bei den Tierschützern bleiben – die ihn übergangsweise "Boeing" getauft haben.


Style

Wir haben 6 Menschen mit Arschgeweih gefragt, ob sie es heute bereuen
"Mein Tattoo entstand auf dem Wohnzimmertisch meiner Mutter."

Türen wurden zugeknallt, Schulranzen flogen durch die Luft. In den späten Neunzigern und frühen Nullerjahren stritten viele Teenager mit ihren Eltern, um ein Arschgeweih zu bekommen. Das Steißbeintattoo war für einige Jahre bei vielen beliebt. Doch schon bald kippte die Begeisterung. Wer ein Tribal zwischen Po und Rücken trug, wurde plötzlich ausgelacht.

Die Zeit des Arschgeweihs war vorbei, die Tinte unter der Haut blieb. In Freibädern und Saunen wird heute noch gekichert, wenn eins zu sehen ist. 

Wir haben sechs Arschgeweih-Trägerinnen gefragt, wie ihr Tattoo heute aussieht – und ob sie ihre Entscheidung von damals bereuen: