Frech – aber lustig.

Ist Jay-Z seiner Frau Beyoncé fremdgegangen? Schon lange diskutieren Fans, angebliche Insider und Menschen aus Hollywood, ob die Ehe der beiden Superstars am Ende ist. Nur das Paar selbst hat sich bisher nicht öffentlich dazu geäußert.

Bisher. Denn seitdem Beyoncé kürzlich ihr neues Visual-Album "Lemonade" herausbrachte, gibt es ernsthaften Anlass zur Sorge: In dem Song "Sorry" singt sie die – vielleicht ihre Ehe betreffenden – Zeilen "He only want me when I'm not there, he better call Becky with the good hair".

Er will mich nur, wenn ich nicht da bin, er ruft ganz gern bei Becky mit den schönen Haaren an. Eine Anspielung auf Jay-Z's womöglichen Seitensprung? Auf Instagram und Facebook machen Tausende Fans deutlich, wie traurig, furchtbar, schmerzend diese Zeile ist.

Traurig? Schmerzend? Wie extrem lustig man auf die Textstelle reagieren kann, zeigt nun US-Talkmasterin Ellen DeGeneres mit ihrer "Lemonade"-Parodie:

Mit ihrer Parodie vermittelt Ellen: Leute, dreht mal alle nicht so durch. Ist doch nur ein Song. Nur ein bisschen die Gerüchte-Erfinder anheizen, damit die Kasse auch weiter stimmt. Nur, weil Beyoncé ein Album herausbringt und irgendeinen Becky-Satz darauf versteckt, soll gleich sicher sein, dass ihre Ehe zerbrochen ist?

Das wäre dann doch ein sehr simples Ende dieser durch und durch perfekt inszenierten, stilvoll-glamourösen Beziehung.


Art

Wenn Instagrammer berühmte Gemälde interpretieren

Instagram entwickelt sich weiter in Richtung einer Plattform, auf der Menschen nicht nur Kunst konsumieren, sondern das Ergebnis getaner Arbeit offen zur Schau stellen.

Eine neue Plattform der staatlichen Museen Paris hat das erfolgsversprechende Prinzip erkannt und zehn Instagrammer beauftragt, berühmte Gemälde auf ihre Art nachzustellen. Einzige Voraussetzung für die Künstler: Sie sollen dabei Gegenstände aus ihrem Alltag verwenden und mit in die Interpretation fließen lassen.

Gesammelt wurden die Werke unter #ParallelsbyParisMuseés. Eine nette PR-Aktion, wovon hoffentlich sowohl die Schaffenden, als auch die Kuratierenden profitieren werden. Schön anzusehen sind die Ideen jedenfalls.