Der erste Weltkrieg wurde am 11. November 1918 mit einem Waffenstillstand beendet, vor genau 100 Jahren. Ein wichtiger Tag für Europa, ein wichtiger Tag für die Welt. In Frankreich trafen sich zur Feier des Waffenstillstandes und zum Gedenken der gefallenen Soldaten etwa 60 Staats- und Regierungschefs. Angela Merkel und Donald Trump waren dabei, Emanuel Macron und Wladimir Putin ebenso. 

Bei den Feierlichkeiten gab es einige schöne und weniger schöne Situationen: 

  • Merkel und Macron besuchten zusammen einen Soldatenfriedhof, dabei entstanden verträumte Bilder als Symbol der deutsch-französischen Freundschaft. (SPIEGEL ONLINE)
  • Macron kritisierte den Trend zurück zum egoistischen Nationalismus: "Wer sagt 'Unsere Interessen zuerst, ganz egal was mit den anderen passiert', der löscht das Wertvollste aus, das eine Nation haben kann, das eine Nation groß macht und das Wichtigste ist: seine moralischen Werte." (SPIEGEL ONLINE)
  • Donald Trump sparte sich einen Ehrenbesuch gefallener Amerikaner, weil es regnete. Er blieb im Hotel und schickte seinen Außenminister hin. (bento)
  • Putin gab Trump zur Begrüßung einen "Gut-gemacht-Daumen", der Merkel wissen schmunzeln ließ. 

Ein Moment hat aber unsere besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Bei dem Staatsakt nahm Francois Mori von der Agentur AP dieses Bild auf: 

(Bild: Francois Mori/AP/dpa)

Angela Merkels Gesicht lässt vermuten, was sie von ihrem Sitznachbarn hält. 

Die ideale Vorlage für ein paar Memes!

Kennt jeder:

"Und Zwiebeln auch!"

War klar, dass er Bay-Fan ist:

Immer Ärger mit Fuckboys auf Tinder:

"Now I Know, what a fool I've been...🎵"

Mit einer guten Perrücke wäre das nicht passiert.

"Pass einfach besser auf und nerv mich nicht!"

Schnell aus dem Fenster gucken:

Wer nimmt Babys mit hier her?


Okay, jetzt wird es zu real. 



Grün

Wie der rechte brasilianische Präsident für Geld die Zukunft der Welt aufs Spiel setzt
Auch für dich könnte er zur Gefahr werden

Brasilien hat sich entschieden. Die fünftgrößte Demokratie der Welt wählte Ende Oktober einen Faschisten zum Präsidenten. Der ehemalige Soldat verehrt die Führer der ehemaligen Militärdiktatur Brasiliens und kündigte ethnische und politische "Säuberungen" an. 

Über die Vergangenheit seines Landes sagte er, es sei ein Fehler gewesen, damals nur zu foltern, statt zu töten. Mit Ausfällen gegen Linke, Frauen, Schwarze und die LGBT-Community macht er unmissverständlich klar, wer sich nun bedroht fühlen muss. (bento)