Bild: dpa/ Bernd von Jutrczenka
"Hat der Elefant in der Sendung mit der Maus eine Arbeitsgenehmigung?"

Fragen kostet ja nicht – das dachte sich offenbar auch die AfD-Fraktion in Sachsen und stellte der Landesregierung ganze 630 Fragen auf einmal. Plus Unterfragen. Alle drehen sich um die Arbeit der "Pinocchio-Presse" (Frauke Petry) – also den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Viele der Fragen sind so simpel, dass sie sich eigentlich mit Google beantworten lassen. Die Seite Übermedien hatte in einem Artikel auf den Vorgang aufmerksam gemacht.

Warum moderieren Menschen hinter Tischen?!

Manche Fragen, die die AfD in ihrer Anfrage stellt ("Wie viele öffentlich-rechtliche Radio- und Fernsehprogramme gibt es?") beantwortet sie sich ein paar Seiten später schon wieder selbst ("Wir haben schon heute 22 öffentlich-rechtliche Fernseh- und 67 Radioprogramme"). In ihrer eigenen Anfrage.

Andere Fragen sind einfach nur absurd-komisch:

147. Warum und wann erfolgen Moderationen vor bzw. hinter dem Tisch?

Offensichtlich misstraut die AfD der Presse so grundlegend, dass sie sich selbst über Studiotische Gedanken macht.

Unter dem Hashtag #AfDFragen haben Twitter-Nutzer Vorschläge nun gesammelt, was die rechtspopulistische Partei noch alles fragen könnte.

Wir haben die besten Vorschläge gesammelt:
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Gerechtigkeit

"Ich habe nie wirklich daran geglaubt": Was Türken zum EU-Beitritt sagen

Die Europäische Union (EU) und die Türkei stecken in einer Beziehungskrise. Am Donnerstag hat das EU-Parlament in einer Abstimmung gefordert, dass die Verhandlungen zum Beitritt der Türkei gestoppt werden (bento). Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat angekündigt, das Volk über eine Fortführung der Verhandlungen abstimmen lassen zu wollen.