Bild: Halal Verlag

Dieses Pärchen, das neben dir in an der Haltestelle mit den Zungen ineinander hängt – warum machen die das? Eine neue Studie des "Journal of Sex Research" meint jetzt, Antworten gefunden zu haben. Die Forscher haben 155 Frauen und 194 Männer befragt. Alle im Alter zwischen 17 und 35 Jahren, der Schwerpunkt lag bei den 18-Jährigen.

Was wird überhaupt als öffentliches Rummachen definiert?

Die Studie spricht von "Küssen, sowohl mit und ohne Zunge" und "Liebkosen von Brüsten und Hintern".

Was sind die Hauptmotivationen, das eigene Liebesleben öffentlich zu präsentieren?

Diese Gründe wurden besonders häufig genannt:

  • Das eigene Image verbessern
  • Neid bei anderen provozieren
  • Die eigene Beziehung zur Schau stellen
  • Männer scharf machen oder einen Partner finden
  • Einfach aus Spaß
Und genauer?

Die Imagefrage war für alle die wichtigste:

  • 38 Prozent der Männer sagten, sie wollten sich vor Freunden Ansehen verschaffen, sie würden dann "wie ein Player" wirken. Bei vielen habe sich ihr Ansehen dadurch verbessert.
  • Und 27 Prozent der Frauen gaben an, auch ihnen sei das Ansehen am wichtigsten – eine große Rolle spielte dabei auch, Freundinnen neidisch zu machen. Anders als bei den Männern fürchten jedoch viele Frauen, ihr Ansehen könne auch leiden, und sie dann als "Schlampe" gelten.
Und wie denkst du darüber?

Future

Reparieren statt Wegschmeißen: Was Deutschland von Schweden lernen kann

Das 20 Euro T-Shirt hat einen kleinen Riss unterm Arm. Wo war noch gleich das Nähzeug? Oder flickt Oma das vielleicht am Wochenende? Oder doch einfach schnell ein neues kaufen?

Nein!

Mit der Wegwerfkultur soll jetzt Schluss, findet vor allem die Regierung in Schweden. Das Verbraucherministerium will dort mit zahlreichen Maßnahmen das Konsumverhalten der Gesellschaft verändern:

  • Die Mehrwertsteuer auf Reparaturen von Fahrrädern, Kleidung und Schuhen soll sinken.
  • Wer sich einen Handwerker zur Hilfe holt, um die Waschmaschine oder den Kühlschrank reparieren zu lassen, soll zukünftig weniger für die Arbeitsstunden bezahlen.
  • Im Dezember sollen diese und weitere Maßnahmen beschlossen werden. (SPIEGEL ONLINE)