Bild: Warner Bros
Es ist der erste Hollywood-Film überhaupt, der die neuen Richtlinien annimmt.

"Wonder Woman" war im vergangenen Jahr ein großer Erfolg – sowohl als Kinofilm als auch als Zeichen an Frauen in Hollywood. Die Geschichte um die kämpferische Amazone Diana wurde von der Regisseurin Patty Jenkins verfilmt, die Hauptrolle übernahm Gal Gadot. 

Beide schufen einen Actionfilm, der Frauen selbstbewusst in den Mittelpunkt rückt – und ohne Rollenklischees auskommt. "Wonder Woman" zeigte: Heldengeschichten mit Frauen in der Hauptrolle sind nicht nur möglich, sondern sogar richtig gut.

Nun geht die Fortsetzung "Wonder Woman 2" noch einen Schritt weiter – und setzt ein Zeichen gegen sexuelle Belästigung.

Als erste Hollywood-Produktion wird "Wonder Woman 2" neue Richtlinien zum Schutz vor Übergriffen und Belästigungen annehmen. Die Richtlinien wurden am Freitag von der "Producers Guild of America" veröffentlicht, einer wichtigen Vereinigung von Filmproduzenten. Sie sind eine Reaktion auf die "MeToo"-Debatte und die Skandale um den Produzenten Harvey Weinstein.

Das steht unter anderem in den Richtlinien: 

  • Filmproduktionen sollen seine Mitarbeiter vor Übergriffen schützen.
  • Jeder muss die Chance haben, Übergriffe melden zu können.
  • Es soll spezielle Anti-Belästigungs-Trainings geben.

Keine Filmproduktion ist verpflichtet, diese Richtlinien anzunehmen – aber das Team von "Wonder Woman 2" will mit gutem Beispiel vorangehen. 

Erst vor einigen Wochen wurde der Produzent Brett Ratner gefeuert, nachdem Belästigungsvorwürfe gegen ihn laut wurden (bento).

Die Dreharbeiten zu "Wonder Woman 2" beginnen im Sommer. Gal Gadot ist wieder in der Titelrolle zu sehen, Patty Jenkins führt erneut Regie. Der Film soll dann im Dezember 2019 in die Kinos kommen.


Art

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Die "Winkelgasse" ist eine magische Welt für Fans

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