So schön!

Niemand geht gerne ins Krankenhaus. Entweder ist man selbst schwer krank, oder jemand, den man mag. Umso schlimmer ist es, wenn das eigene Kind unter Lebensgefahr auf die Intensivstation gebracht wird. 

Die Eltern des kleinen Gerrit aus Wiesbaden befürchteten diesen Moment bereits seit seiner Geburt. Denn Gerrit ist mit der seltenen Genkrankheit MOPD Typ I auf die Welt gekommen. Diese extrem seltene Form des Kleinwuchses schwächt das Immunsystem, Infektionen können tödlich enden. Im März erkrankte Gerrit an einer schweren Grippe und musste auf die Intensivstation.

Einen wunderschönen guten Morgen Volle Kraft voraus... Es gibt Tage im Leben, die bedeuten einen sehr viel. Heute ist...

Posted by Unser Kleiner HELD / Gerrit's Welt on Thursday, April 12, 2018

"Wir wussten schon, dass der Moment eintreten kann, aber vorbereitet ist man darauf nicht", sagt sein Vater zu bento. 

Kinder mit MOPD Typ I haben eigentlich nur eine Lebenserwartung von zwei Jahren. Gerrit ist bereits vier Jahre alt. 

Doch der Kleine, seine Familie und sein behandelnder Arzt Mario Berwald wollten nicht aufgeben. Berwald machte dem Vierjährigen ein Angebot: Wenn dieser die schmerzenden Spritzen und intravenösen Piekser über sich ergehen lässt, würde der Arzt nach der erfolgreichen Behandlung für seinen Patienten tanzen. 

Und Gerrit schaffte das Unmögliche: Nach vier Wochen Kampf konnte er die Infektion besiegen.

Der 41-jährige Arzt löste sein Versprechen nun ein. Ein Video seines Tanzes wurde schon tausendfach auf Facebook geteilt. Denn in ihm schlummerten ungeahnte Talente: Vor seinem Studium war er mit seinem südhessischen Verein Schautänzer auf Bundesliganiveau. Ob ihm mehr Kolleginnen und Kollegen gerade damit nacheifern sollten, stellt er allerdings infrage: "Jeder Kinderarzt hat seine eigenen Talente, um seinen kleinen Patienten ein Lächeln zu entlocken. Jeder so, wie er es am besten kann."

Aufgenommen und hochgeladen hat den Clip Gerrits glücklicher Vater: "Die ganze Station hat sich so gut um uns gekümmert. Schon in der ersten Nacht wurde der Kleine fünf Stunden lang von Hand beatmet. Als der Doktor dann getanzt hat, ist der Stress von vier Wochen von uns abgefallen. Wir möchten allen einfach nur 'Danke' sagen." 

Am Freitag wurde Gerrit aus dem Krankenhaus entlassen.  


Today

So rührend verabschiedet sich ein Paketbote in den Ruhestand
Schluchz.

In Zeiten von Amazon, Zalando und Asos als Paketzustellerin oder Paketzusteller zu arbeiten, ist hart: Hunderte Bestellungen, die zu überbringen sind, schwere Pakete und niedrige Löhne. Festangestellte erhalten nach drei Jahren ein Bruttogehalt von rund 2000 Euro. (Zeit

Ein Hamburger DHL-Bote hat sich jetzt mit einem herzlichen Brief bei seinen Kunden verabschiedet – er geht in Rente: