Bild: dpa/ Montage: bento

Was ist passiert?

Die Studentenvertretung der Universität Bielefeld veranstaltet am Sonntag einen Workshop zum Thema "Möseale Ejakulation – Die Votzen spritzen zurück!" – Frauen und Transsexuelle sollen dabei lernen, wie sie noch intensiver masturbieren können. 

"Dieser Workshop besteht aus zwei Teilen. Der erste wird fröhlich und der zweite feucht-fröhlich... Bitte mitbringen: Handspiegel, Handtuch, Gleitgel", heißt es in der Facebook-Veranstaltung.

Doch es gibt Widerstand gegen den Selbstbefriedigungs-Workshop, der im Rahmen der AStA-Aktionswoche zum Thema "Gesellschaft. Macht. Geschlecht" stattfindet.

Wer hat Einwände?

  • Der CDU-nahe Ring Christlich-Demokratischer Studenten. "Das Angebot können wir nicht glauben, denn bei dem Thema der Aktionswoche handelt es sich um ein wichtiges und sensibles Anliegen, das nun beschädigt wird", sagte die Vorsitzende Kathrin Krause der "Neuen Westfälischen".
  • Ihr Stellvertreter Philip Schütze meint: "Das ist ein schlechter Scherz."

Vom Asta wolle man nun wissen, wie hoch die Kosten seien und ob Semesterbeiträge von Studierenden dafür verwendet würden. 

Was sagt der Asta dazu?

  • Der Asta teilte der Zeitung mit, dass sich die Kosten auf 250 Euro belaufen und es sich um studentische Mittel handele.

Wie reagiert die Universität selbst?

  • Die hat erst einmal nichts dagegen, sie kann und will die Veranstaltung nicht untersagen: "Die Veranstaltung ist keine der Universität, und die Uni nimmt keine inhaltliche Bewertung von studentischen Veranstaltungen vor. Dies gilt insbesondere auch für Angebote des AStA."

Wie geht es jetzt weiter?

Die Veranstaltung ist laut Facebook-Info bereits ausgebucht. Der genaue Ort werde nur den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitgeteilt. Es handle sich um Privaträume – wegen der "intimen Atmosphäre".

Auf dem Plan steht dann: Bildunterricht mit "Anschauungsmaterial der Anatomie der wunderbaren Vulven". Anschließend erkundet die Gruppe "die eigene Vulva unter Anleitung selbst. Wir lernen, wo genau die Prostata beziehungsweise G-Fläche liegt, wie sie sich individuell anfühlt und wie sie stimuliert werden kann."

In der Facebook-Gruppe freut man sich bereits: "Liebes AStA , ich finde es soooooo großartig, dass es solch eine Veranstaltung gibt. Mehr davon! Mein feministisches Herz schlägt höher."

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