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Ruhig bleiben!

Stell dir vor, dein Gegenüber hat eine Panikattacke. In Deutschland leiden immerhin etwa 14,2 Prozent der 18- bis 65-Jährigen unter einer Angststörung. (Robert Koch Institut)

Du hast keine Ahnung, was du tun sollst, bist überfordert. Das ist normal.

Überfordert war auch der Freund der amerikanischen Schauspielerin und Influencerin Kelsey Darragh.

Er wollte ihren Zustand besser verstehen und wissen, wie er ihr im Akutfall helfen kann. Darum hat die 27-Jährige eine Liste mit Punkten erstellt, was ihr persönlich hilft, wenn sie gerade eine Panikattacke hat.

Ihre Liste trägt die Überschrift: "15 realistische Dinge, die du tun kannst, um mir bei einer Panikattacke zu helfen".

Worum sie vor allem bittet, ist Verständnis und Ruhe. Sie möchte in einer Angstsituation keine Anweisungen von ihrem Freund bekommen, sondern eher sanfte Vorschläge. Gerne auch Ablenkung. Um Hilfe bei ihren Atemübungen bittet sie gleich drei Mal in der Liste.

Wenn sie die Möglichkeit haben, den Ort der Angst zu verlassen, dann soll ihr Freund sie nach Hause bringen. Manchmal (dieses Wort ist unterstrichen) hilft ihr auch eine lange Umarmung.

Diese Liste ist leider kein Patentrezept.

In den sozialen Netzwerken wird sie dennoch vielfach geteilt.

Unter dem Post kommentieren auch Menschen mit Angststörungen, was ihnen selbst hilft. Viele stimmen Kelsey zu und haben nur Ergänzungen, andere können sich mit der Liste überhaupt nicht identifizieren. Umarmungen etwa kommen nicht bei jedem gut an.

Wenn du jemanden mit einer Angststörung kennst, bitte ihn doch darum, ob er dir auch so eine Liste erstellen kann.

Das zumindest rät eine Psychotherapeutin unter Kelseys Tweet.

Apropos psychische Erkrankungen – was du dazu grundsätzlich wissen solltest:

Traurig oder gestresst zu sein, ist nicht dasselbe, wie eine Depression oder eine Angststörung zu haben. Ordentlich zu sein bedeutet nicht, eine Zwangsstörung zu haben. Rede nicht die Krankheiten anderer Leute klein, indem du behauptest, an etwas zu leiden, wenn du es gar nicht tust.
Manche der intelligentesten, kreativsten, ehrgeizigsten Menschen sind psychisch krank. Manche der nettesten, mitfühlendsten und mutigsten Menschen haben psychische Krankheiten.
Psychische Krankheiten sind wie andere Krankheiten – manchmal minderschwer, manchmal kräftezehrend, manchmal ein Ärgernis, manchmal behandelbar, manchmal heilbar. Aber wie bei jeder physischen Krankheit, können Menschen nicht einfach "darüber hinweg kommen".
Psychische Krankheiten sind NICHT für jeden gleich. Jeder hat andere Gefühle und Gedanken.
Ich wünschte, Menschen wüssten, dass jeder mit jedem Hintergrund eine psychische Erkrankung haben kann. Und dass es dich als Person nicht definiert.
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Grün

Würde die Menschheit vegan leben, bräuchten wir nur ein Viertel der Ackerflächen
Das besagt eine neue Studie.

Nur rund 18 Prozent der Kalorien, die wir Menschen zu uns nehmen, stammen aus tierischen Produkten – aus Fleisch, Eiern oder Käse. Gleichzeitig benötigt die Produktion genau dieser Produkte 83 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche. 

Nur ein kleiner Anteil unserer Lebensmittel hat also Schuld an großen Auswirkungen auf Tierwohl und Klimaschutz.

Das haben nun Forscher errechnet. Ihre Studie haben sie im renommierten "Science"-Magazin veröffentlichten.