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Es sind die kleinen Momente. Wenn du nach Hause kommst und dein Hund sich freut, als seist du jahrelang verschollen gewesen. Wenn du gerade traurig bist und dein Haustier sich auf deinen Schoß legt und alles besser macht. Wenn du es zum Tierarzt bringst, und aus Mitgefühl viel mehr leidest, als Fluffi selbst.

Die tierischen Begleiter sind für ihre Menschen unglaublich wichtig. Allein in Deutschland gibt es laut Statistiken rund 30 Millionen Haustiere (Statista), zahlreiche Studien zeigen, dass die Tiere sogar gut für die Gesundheit ihrer Halter sind (Welt). Doch nicht nur das: Für ihre Besitzer sind sie häufig wie Familienmitglieder.

Ein solches zu verlieren, kann also extrem schwer sein. So geht es gerade Schauspieler Tom Hardy ("Mad Max"). Sein Hund Woody hat ihn jahrelang überall hin begleitet. Er war auf den Filmsets und Hardys Begleitung auf vielen Roten Teppichen.

Doch nun ist Woody gestorben. Und sein Herrchen trauert um ihn mit einem emotionalen Brief.

"Ich rede normalerweise nicht über meine Familie oder meine Freunde, aber dies ist ein außergewöhnlicher Moment", schreibt Hardy auf seinem Blog. "Mit schwerem Herzen und tiefer Trauer muss ich euch mitteilen, dass Woody nach sechs Monaten schwerer Krankheit gestorben ist."

Woody war erst sechs Jahre alt, hätte also noch ein langes, glückliches Hundeleben vor sich haben können. Doch er bekam eine schwere Muskelentzündung, die nicht heilbar war. 

Die Welt war durch ihn ein besserer Ort.
Tom Hardy
Ihre Freundschaft in Bildern:
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Er trug kein bisschen Boshaftigkeit in sich. Er kannte nur Liebe.
Tom Hardy

In seinem langen Abschiedsbrief erzählt Hardy, wie Woody und er sich begegnet sind. Es war während Hardys Zeit in Atlanta, er filmte gerade "Die Gesetzlosen". Eines Abends sah er ein kleines Fellbündel am Highway entlang rennen und entschied sofort, ihm zu helfen. Hardy stieg aus dem Wagen und rannte dem Hund hinterher, doch ohne Erfolg. Erst als er schließlich die Finger an den Mund legte und laut pfiff, drehte sich das Tier plötzlich um und rannte wie wild auf ihn zu.

"Ich dachte, ich werde gleich gebissen", schreibt Hardy, doch er griff ins Nackenfell und hielt das kleine Tier hoch, um es anzusehen. Große braune Augen, Schlappohren, ganz leicht und dünn. Woody war damals gerade erst 11 Wochen alt, wie Hardy später herausfand. Als der Kleine auf Hardys Schoß im Auto lag, fiel er sofort in einen tiefen Schlaf. Ab diesem Tag waren die beiden eine Einheit.

Sets, Crews, Fotoshootings: Woody war fast immer dabei. "Er war in einem Ranking des Time Magazine sogar auf Platz 73 der einflussreichsten Tiere – vor dem Weißen Hai", schreibt Hardy stolz.

Danke, Woody, dass du zu uns gefunden hast.
Tom Hardy

Der Brief schließt mit emotionalen Worten des Abschieds an "den besten Freund aller Zeiten - für mich und für meine Familie, die ihn mehr geliebt hat, als Worte ausdrücken können und die er mehr geliebt haben muss, als uns je klar sein wird."

Unsere Seelen sind für immer verbunden.
Tom Hardy
Ruhe in Frieden, Woody.

Den ganzen Brief kannst du hier lesen.

Dein Hund ist dein bester Freund? Dann kennst du bestimmt diese Momente:

Grün

Wie Touristen das Moos in Island zerstören
"Sie glauben, dass in Island alles erlaubt ist."

Für Touristen gibt es keine Regeln. So wirkt es jedenfalls manchmal, wenn man sieht, wie sich manche Menschen im Urlaub benehmen. Trotz Verboten werden Absperrungen übertreten, Fotos gemacht oder sogar Gegenstände mitgenommen. Das ist oftmals nicht nur respektlos, sondern es schadet in vielen Fällen auch der Natur. 

Das bekommen auch Islands Bewohner häufiger zu spüren. In einer Facebook-Gruppe hat der Isländer Gunnar Birgisson Arngrim ein Foto gepostet, was ihn und andere Einheimische ziemlich wütend macht: Das Bild zeigt einen mit Moos bewachsenen Hügel, auf denen Worte wie "LIFE" oder "Send Nudes" zu lesen sind. 

Man kennt das auch von einigen Urlaubsfotos am Meer, dort malen Besucher dann Herzen in den Sand. Aber im Moos Nachrichten zu hinterlassen, ist das alles andere als romantisch – sondern schlicht schlecht für die Natur. Denn die Besucher haben das Moos an diesen Stellen einfach herausgerissen.