Bild: Pixabay
In Australien probiert Tinder gerade eine neue Funktion aus.

Wenn die Date-App Tinder eine neue Funktion namens Social einführt, lässt das viel Spielraum für Sprüche und Spekulationen. "Das neue Tinder-Social-Update ist wunderbar", schreibt etwa ein Twitter-Nutzer. "Jetzt können mich drei Frauen gleichzeitig wegwischen." Und ein australischer Radio-DJ kommentiert: "Okay, als ich dieses neue 'Tinder Social' zum ersten Mal gesehen habe, vermutete ich, es sei Tinder für Orgien."

Tatsächlich ist Tinder Social ein wenig anders gedacht – natürlich ohne Gruppensex-Dates explizit auszuschließen. Die neue Funktion, die es vorerst nur in Australien gibt, soll Gruppen helfen, in Kontakt zu kommen – etwa an Freitag- oder Samstagabenden, wenn Freundeskreise feiern gehen, aber auch neue Leute kennenlernen wollen.

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Das Ganze sei erst einmal nur ein kleiner Test in Australien, heißt es in einem Tinder-Blogpost. Das Unternehmen freue sich aber schon, die Funktion bald weltweit anzubieten.

Dating mit Gruppenprofilen

Im Kern scheint Tinder Social wie das gewöhnliche Tinder zu funktionieren: Anders als sonst legt man sich für Social aber ein Gruppenprofil an und bekommt andere Gruppenprofile gezeigt, die man je nach Interesse wegwischen oder als interessant markieren kann. In einem Beispiel-Screenshot geben eine "Chelsea und drei andere" (natürlich hübsch aussehende Frauen) an, dass sie gerade im Soho House sind, also einem Edelklub.

(Bild: Tinder)

Markieren sich zwei Gruppen als interessant, können sie chatten und zum Beispiel einen Treffpunkt ausmachen. "Wie wäre es, wenn ihr schon vor dem Ankommen das Eis brechen und euch vorstellen könntet?", heißt es im Blogeintrag. In die Chats kann offenbar jeder Nutzer einzeln eingreifen und sich so persönlich vorstellen.

Neue Wege beim Online-Flirten

Tinder ist nicht die einzige Dating-App, die gerade versucht, sich ein Stück weit neu zu erfinden. Die App Bumble beispielsweise gibt Männern künftig nur noch 24 Stunden Zeit, auf Nachrichten von Frauen zu antworten, berichtet das Tech-Blog "Mashable". Andernfalls war es das mit dem Flirt. Umgekehrt haben auch Frauen, die den Chat eröffnen müssen, nur 24 Stunden Zeit. Nimmt die Frau in dieser Zeit keinen Kontakt auf, verfällt für beide die Kontaktmöglichkeit.

Einen ungewöhnlichen Weg geht auch die App Boompi: Sie erlaubt es Frauen, eine für Männer unsichtbare Mitlesefunktion anzuschalten. So können sie zum Beispiel ihre besten Freundinnen als Beraterinnen hinzuziehen, die Tipps geben oder die Antworten der Chatpartner kommentieren. Männer dagegen müssen allein flirten – oder einfach einen Screenshot an ihre Kumpels schicken.


Fühlen

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