Bild: dpa/Marius Becker

In vielen Betrieben (und in der Politik) gilt noch dieses Klischee, dass Männer klarer denken, entschlossener handeln, frei von Gefühlen entscheiden. Weil: Frauen sind nun mal immer so emotional, ihre Hormone drehen frei.

Forscher wissen: Das ist ziemlicher Quatsch. 

Also nicht, dass unsere Hormone Einfluss auf unser Handeln haben. Aber eben, dass nur Frauen von Hormonen beeinflusst werden – und Männer nicht. Eine neue Studie geht nun sogar vom Gegenteil aus:

Es sind vor allem Männer, die bei Entscheidungen besonders emotional reagieren.

Die Studie der University of Pennsylvania hat untersucht, wie sich Testosteron im Körper auswirkt. 

Das Ergebnis: Testosteron könnte Männer zu selbstbewusst machen. 

Viele glauben, dass ihre Ideen besser sind als es tatsächlich der Fall ist. Männer neigen also zur Selbstüberschätzung. 

Forscher glauben, dass das Testosteronlevel damit zusammenhängt. Der Bereich im Gehirn, der für Entscheidungen und Selbstbewertungen zuständig ist, verzeichnet laut Messungen dann weniger Aktivität, wenn besonders viel Testosteron im Körper ist. Dort also, wo wir unsere Taten und Fähigkeiten bewerten – wie eine innere Kontrollstimme – wird es leiser, je mehr von dem "männlichen" Hormon im Körper ist. (New York Times)


Art

Diese Künstlerin verwandelt Menschen in unglaubliche Gemälde

Als die Amerikanerin Alexa Meade ein Auslandssemester in Kopenhagen verbrachte, war sie vom Spiel von Licht und Schatten in der Stadt fasziniert. Zurück in ihrer Heimat war sie von der Idee besessen, Schatten in einer neuen Kunstform festzuhalten.

Also fing sie an, alles Mögliche mit Farbe anzumalen – das Gras auf einer Wiese, Alltagsgegenstände, sogar Menschen. 

So entstand eine magische Kunstform, die spielend zwischen 3D und 2D wechselt. 

Alexa Meade begeistert inzwischen Kunstliebhaber in aller Welt. Warum gerade eines ihrer Werke millionenfach in den sozialen Netzwerken angesehen wurde, erfahrt ihr im Video.