Ein Zehn-Meter-Turm. Und Menschen, die ihn das erste Mal erklimmen. Das ist das ganze Setting des Kurzfilms "Ten Meter Tower" von den Filmemachern Maximilien van Aertryck und Axel Danielson.

In einem Schwimmbad installierten die beiden Schweden mehrere Kameras und Mikros – und baten dann Menschen, die noch nie vom Zehner gesprungen sind, nacheinander auf die Plattform. Einmal oben, schauen sie voller Furcht in die Tiefe. Die Doku zeigt sie in genau diesen Momenten, ihnen bei der Überwindung ihrer Angst zuzuschauen, ist der ganze Zauber.

Alte sind dabei und Junge, ein Typ mit Tattoos, der sich nicht traut und ein kleines Mädchen, dass einfach kurzen Prozess macht. So verschieden jeder einzelne auf dem Zehner ist – so ähnlich sind sie sich doch in ihren Gefühlen. Die Doku zeigt sie in ihrem verletzlichsten Moment.

In ihren Gesichtern spiegelt sich Furcht und Neugier, im Moment des Sprunges löst sich ängstliche Stille in einem befreienden Schrei.

Diese Mischung trifft einen Nerv. Die Doku – im schwedischen Original heißt sie "Hopptornet" – ist auf dutzenden Festivals gelaufen, auch bei der Berlinale. Die "New York Times" zeigt sie in voller Länge, insgesamt dauert sie etwa 16 Minuten.

Hier könnt ihr "Ten Meter Tower" anschauen:

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