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Verhütung? Frauensache!

So sehen das offenbar noch immer viele Männer. Denn laut einer neuen Studie aus den USA sind 52 Prozent der befragten Männer der Meinung, sie hätten selbst noch nie davon profitiert, dass eine Frau in ihrem Leben bezahlbaren Zugang zur Pille hatte. Nur etwa 37 Prozent der Männer gaben an, dass dies der Fall sei. Der Rest war sich unsicher.

Worum ging es bei der Studie?

Die repräsentative Studie nennt sich "Verhütungsmittel und Politik aus Gender-Sicht".

Es geht um die politischen Einstellungen amerikanischer Bürger zum Thema Verhütung und medizinischer Versorgung von Frauen.

Es wurden 1094 Wahlberechtigte Anfang März 2017 befragt.

So reagierten Frauen (und einige Männer) auf das Ergebnis – klick dich durch:
Diese Frau sieht auch keinen Profit:
Oder ganz einfach gesagt:
Diese Frau möchte den 52 Prozent helfen:
Eine Person fragt sich, ob es Batman wohl so ähnlich geht, wie den Frauen:
Eine Frau spricht das Offensichtliche an:
Diese Frau fragt sich, warum es immer noch keine Pille für den Mann gibt:
...und eine andere Person, warum Frauen eigentlich als einzige für Verhütung zahlen müssen:
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Allerdings ist erwähnenswert: Laut der Studie waren es hauptsächlich Männer über 60 Jahre, denen die Vorzüge eines leichten Zugangs zur Pille nicht bewusst waren. Die Befragten zwischen 18 und 44 Jahren sahen einen größeren Effekt auf ihr eigenes Leben.

In einem Land, in dem Entscheidungen zur Gesundheit von Frauen noch immer hauptsächlich von alten Männern getroffen werden (bento), ist eine solche Ignoranz trotzdem schwierig.

Offenbar haben auch andere Menschen nicht so viel Ahnung von Verhütung. Und von Schwangerschaft. Und von Rechtschreibung. Das zeigen diese lustigen Forums-Fragen zum Thema Schwangerschaft.

(Unbedingt den Ton anmachen!)


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