Bild: Fox Photos/Getty Images

Vor allem die Türkei hat uns in dieser Woche beschäftigt. Alle paar Wochen veröffentlicht die Regierung Listen mit Namen türkischer Beamter, die entlassen wurden. Darunter auch Wissenschaftler und Professoren. Doch einige lassen sich davon nicht entmutigen. Theater-Professorin Süreyya Karacabey hat die Sokak akademisi gegründet – eine Straßenakademie.

Auch für Journalisten wird es in der Türkei immer gefährlicher: Seit dem Putschversuch am 15. Juli 2016 hat Präsident Erdogan rund hundert Journalisten festnehmen lassen, 170 Medienhäuser mussten schließen. Nun befindet sich erstmals der Reporter einer deutschen Tageszeitung in Polizeigewahrsam: Deniz Yücel von der "Welt".

Wie wichtig es ist, sich zu engagieren, haben uns die Menschen erzählt, die ehrenamtlich bei der Feuerwehr, dem THW, dem DLRG und dem DRK arbeiten. "Man lernt, über sich hinaus zu wachsen. Man lernt, dass es wichtig ist, auch mal Dinge ohne Gegenleistung zu machen", sagt zum Beispiel Jennifer, 20, aus Hamburg.

Die Bilder von den Demonstranten in Rumänien gingen um die ganze Welt: Eine halbe Million Menschen auf der Straße – das war ein starkes Zeichen. Warum protestieren in dem EU-Land so viele Menschen? Weil sie den Rücktritt der Regierung fordern. Die Hintergründe dazu erfährst du hier:

Nicole Klaski rettet in ihrem Laden "The Good Food" in Köln Lebensmittel vor dem Müll. Es geht ihr dabei nicht um Profit, sondern darum, ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung zu setzen. Die Philosophie des Ladens: "Zahl, was es dir wert ist".

Natalie ist Krankenschwester und arbeitet in einem Krankenhaus in Norddeutschland. Was erlebt sie auf der Station? Was sagt sie Menschen, die ihr vorwerfen, sie tränke den ganzen Tag nur Kaffee? Und was wünscht sie sich von ihren Patienten? Das hat sie uns erzählt:

Bonus-Bild: Dieses Kunstwerk von Bambi in London hat uns diese Woche am meisten beeindruckt.

Gerechtigkeit

Die AfD hat laut Umfrage so wenig Unterstützer wie seit einem Jahr nicht mehr
Und der Schulz-Zug rollt weiter und weiter und weiter

Erstmals seit einem Jahr lässt die Unterstützung für die AfD in einer Umfrage nach: Die rechtspopulistische Partei verlor im "Sonntagstrend", den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für die "Bild am Sonntag" macht, einen Prozentpunkt und landete im einstelligen Bereich bei 9 Prozent.

Das liegt vermutlich an den starken Ergebnissen der SPD. Seit Martin Schulz als Kanzlerkandidat bestätigt wurde, haben die Sozialdemokraten ordentlich zugelegt – und liegen nun erstmals vor der CDU/CSU. (BamS)

Das sind die Ergebnisse im Überblick: