Egal, ob sie 20 ist oder 40.

Manche Frauen wissen schon früh, dass sie irgendwann Kinder möchten. Andere sind sich sicher, dass sie keine wollen. Eine sichere Methode, um nicht schwanger zu werden, ist die Sterilisation.

Entscheidet sich eine Frau für eine Sterilisation, werden in den meisten Fällen die Eileiter durchtrennt oder abgeklemmt. Der Eingriff erfolgt für gewöhnlich bei einer Bauchspiegelung oder während einer Kaiserschnittgeburt. Die Operation lässt sich nur in seltenen Fällen rückgängig machen.

Möchte sich eine Frau unter 35 Jahren in Deutschland aber sterilisieren lassen, stößt sie oft auf Unverständnis.

Viele Frauen berichten, nicht ernst genommen worden zu sein und sich bevormundet gefühlt zu haben, als sie Ärzten oder Bekannten von ihrem Wunsch erzählten. Sie seien noch zu jung um eine solche Entscheidung treffen zu können, hörten sie dann, oder: Der richtige Mann werde schon noch kommen.

Unsere Autorin Susan findet: Jeder Frau sollte diese Entscheidung selbst überlassen sein. Warum, erfährst du oben im Video. 


Gerechtigkeit

"Keine Schwarzen", "keine Araber": Warum gibt es nicht längst anonyme Bewerbungen?
Wie Politik und Betroffene wirklich über diskriminierungsfreie Bewerbungsverfahren denken.

Wer nicht Michael oder Anna heißt, wer eine dunkle Haut oder krause Haare hat oder ein Kopftuch trägt, der kann bei der Jobsuche in Deutschland Probleme bekommen. Das hat erst vor Kurzem der 27-jährige Kölner Landu João zu spüren bekommen. Ein Freund hatte ihm einen Termin zum Probearbeiten in einem Klamottenladen ermöglicht – doch einen Tag vor dem Treffen kam die Absage.

Der Filialleiter schrieb schlicht "Keine schwarzen" – und postete ein Hitler-Bild hinterher. 

Die rassistische Begründung schickte er nur dem Mitarbeiter, doch dieser leitete es an Landu weiter. Landu war geschockt und machte die Absage auf Instagram öffentlich.