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Winterzeit gleich Kuschelzeit? Nö!

Die Zeit, in der die ersten Schneeflocken fallen und die Weihnachtsmärkte die Innenstädte leuchten lassen, ist ja auch irgendwie die Zeit, in der Menschen nicht gern allein sein wollen

Überall sieht man Paare, die Geschenke aussuchen, in der schneeklaren Luft spazieren gehen, einen heißen Punsch trinken und sich gemeinsam einkuscheln.

Für die, die keinen haben, mit dem sie sowas machen können, ist diese Zeit immer auch schwierig: Ohne, dass man es will, muss man sich damit auseinandersetzen, dass und warum man Single ist. 

Auf Twitter haben sich deswegen Menschen zusammengeschlossen, die keine Lust haben auf den immer gleichen Weihnachtsblues: Unter #WhenImNotDating feiern sie ihre Freiheit und Unabhängigkeit als Einzelgänger.

Sie erzählen – mal lustig, mal ernst – von den vielen Dingen, die den Weihnachtspärchen entgehen. Hinter den kleinen Geschichten in den Tweets steckt aber immer dieselbe Botschaft: Single und glücklich? Ja, das geht! Und allen, die das Gegenteil behaupten, sei gesagt: Ihr nervt!

"Wenn ich nicht date, liebe ich Kunst, Musik und meinen Vibrator", schreibt Sarah. 
Mia hingegen sei ganz sie selbst, wenn sie Single sei:
Dieser Typ freut sich vor allem über seinen vollen Kühlschrank.
Kennt ihr das? Einfach mal rasierfrei haben?
Noch besser: Leute raus, Tür zu, Buch auf.
Sich einfach mal wieder um die Freunde kümmern, die man eigentlich lange vermisst hat.
Oder um das Haustier.
An alle, die immer wieder dieselben Fragen stellen: Es kann auch eine verdammt noch mal bewusste Entscheidung sein, Single sein zu wollen.
Gesund bleiben – weil ich es kann.
Kein Geld mehr ausgeben für Sch#*§&!
Hahahaha.

Today

In Deutschland gibt es mehr als vier Attacken auf Flüchtlinge pro Tag

Die Gewalt gegen Flüchtlinge in Deutschland nimmt wieder zu. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervor, sie liegt unter anderem der Berliner Morgenpost vor.

  • Im dritten Quartal 2017 wurden demnach 425 Angriffe auf Flüchtlinge außerhalb ihrer Unterkünfte registriert.
  • Vorher waren es weniger: Im ersten Quartal 318, im zweiten Quartal 324.
  • Insgesamt ergibt das 1067 Übergriffe in neun Monaten, darunter immer wieder gefährliche Körperverletzungen.
  • 230 Menschen wurden insgesamt verletzt.
  • Das Niveau von 2016 erreichen die Zahlen allerdings nicht.
  • Damals wurden noch mehr Flüchtlinge pro Tag außerhalb ihrer Unterkünfte angegriffen, mehr als 2500 im gesamten Jahr.