Warum auf Tinder rumwischen, wenn du auch ein Date mit Gott haben kannst? Das dachte sich zumindest die katholische Kirche und hat nun eine eigene App herausgebracht, die Gläubige und Priester schneller zusammenbringen soll.

Das Programm heißt offiziell "The Catholic App" – wird aber im Netz überall nur "Sindr" genannt. Es soll helfen, verfügbare Priester zu finden, wenn man das Bedürfnis hat, zu beichten.

Das Prinzip läuft ähnlich wie bei Tinder: Via GPS wird der eigene Standort ermittelt und dann werden Priester aus deiner Umgebung angezeigt:

So sieht die App aus(Bild: The Catholic App)

"Es ist ein kleines Stück smarte Technologie, die große Auswirkungen darauf haben könnte, wie die katholische Kirche Gottes Gnade in die Welt bringen kann", sagte Erzbischof Leo Cushley bei der Vorstellung der App im Vatikan ("The Telegraph").

Tatsächlich dürfte es vor allem eins sein: Der dringend nötige Versuch der Kirche, zeitgemäß auf junge Gläubige zuzugehen. Der Idee kam laut Cushley vom Papst persönlich: "Er hat uns gesagt, wir sollen uns kreative Dinge für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit überlegen“, sagte Cushley dem Vatikan Radio.

Gelauncht werden soll die App Anfang 2017. Ob sie als direkt im Paket mit Tinder erscheint, ist nicht bekannt.


Haha

AfD stellt 630 Fragen zum öffentlichen Rundfunk, macht sich lächerlich
"Hat der Elefant in der Sendung mit der Maus eine Arbeitsgenehmigung?"

Fragen kostet ja nicht – das dachte sich offenbar auch die AfD-Fraktion in Sachsen und stellte der Landesregierung ganze 630 Fragen auf einmal. Plus Unterfragen. Alle drehen sich um die Arbeit der "Pinocchio-Presse" (Frauke Petry) – also den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Viele der Fragen sind so simpel, dass sie sich eigentlich mit Google beantworten lassen. Die Seite Übermedien hatte in einem Artikel auf den Vorgang aufmerksam gemacht.