Bild: Disney

Das Märchen von "Dornröschen" ist ein Kinderbuch-Klassiker: Sie liegt in einem ewigen Schlaf, er erweckt sie mit einem Kuss. Nach Ansicht einer Mutter aus Großbritannien ist das sexuelle Belästigung – und Kinder sollten das Märchen nicht mehr vorgetragen bekommen. 

Ihre Idee: "Dornröschen" sollte in Grundschulen verboten werden.

Sarah Hall ist selbst Mutter und kommt aus Northumberland Park. Dort hat sie sich an die örtliche Schule gewandt und wollte, das ein Dornröschen-Verbot diskutiert wird. (Newcastle Chronicle)

Auch auf Twitter hat sie sich über das veraltete Märchen beschwert.

Sie schreibt: "So lange wir solche Erzählungen immer noch in der Schule sehen, werden wir nie tief verwurzelte Einstellungen zu sexuellem Verhalten ändern."

Der Tweet wurde nur knapp 40 Mal geteilt – hat aber mehr als 550 Antworten gesammelt. Manche sind grob beleidigend und sexistisch, manche zustimmend. Die meisten sind schlicht der Meinung: Das ist Blödsinn und zu viel der "political correctness". 

Also hat Hall noch mal nachgelegt. Der britischen "Sun" sagte sie, der Kuss zwischen Dornröschen und dem Prinzen sei nicht "einvernehmlich" erfolgt. Kinder würden so Fehlverhalten erlernen. Maximal ältere Jahrgänge könnten das Märchen lesen – als Diskussionsstoff im Bezug auf sexuelle Belästigung.

Diskussionsstoff bietet zumindest die Originalversion von "Dornröschen", sie geht auf das Märchen "Sonne, Mond und Talia" des italienischen Dichters Giambattista Basile zurück. In der Version wird die schlafende Prinzessin von einem König vergewaltigt und geschwängert. Später verlieben sich beide und wollen heiraten – die eifersüchtige Ex-Königin verbrennt der König. (Hier kannst du das Märchen lesen)


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Stefan Raab produziert neue Show – erinnerst du dich an diese Klassiker?

Stefan Raab ist wieder da! Fast zwei Jahre nach seinem emotionalen Abschied kommt der Entertainer wieder zurück ins Fernsehen. Jedenfalls ein bisschen. Laut ProSieben wird es ab kommendem Jahr eine neue Show auf ProSieben geben, Stefan Raab wird sie produzieren. Unter dem Titel "Das Ding des Jahres" will Stefan Raab offenbar an den Erfolg der Vox-Show "Die Höhle der Löwen" anknüpfen.

In den Neunzigerjahren startete Stefan Raab seine Fernsehkarriere beim Musiksender Viva. Mehr als 15 Jahre lang stand Stefan Raab danach für TV total vor der Kamera. Zusätzlich sah man ihn in verschiedenen Samstagabend-Shows, wie "Schlag den Raab" oder der "Wok-WM". 2015 verabschiedete er sich mit einer emotionalen Abschiedsrede bei TV total aus dem Show-Business – jetzt gibt es zumindest ein Comeback hinter den Kulissen.