Bild: Unsplash/Berwin Coroza

Du kannst nur schlecht einschlafen? Dann kennt der Schlafforscher Michael K. Scullin eventuell einen Trick. Gemeinsam mit einem Forscherteam hat er untersucht, was Menschen besser einschlafen lässt. Er ging der Frage nach, was Menschen mit Einschlafproblemen am meisten beschäftigt – und wie sie sich selbst helfen können.

Das Ergebnis: Wer abends eine To-Do-Liste schreibt, schläft schneller ein.

Diesen Effekt hat er gemeinsam mit vier Kollegen untersucht und nun in einer Fachzeitschrift für Psychologie veröffentlicht. (Hier geht's zur Studie)

Was wurde genau untersucht?

Scullin berief sich auf frühere Forschungen, die sagen, dass Menschen besser einschlafen, die vorher ihre Sorgen aufschreiben. Also wollte er wissen: 

  • Wie schlafen Menschen, die eine Erfolgsliste der vergangenen Tage schreiben im Vergleich zu Menschen, die eine To-Do-Liste für die kommenden Tage schreiben?
Wie wurde geforscht?

Die Wissenschaftler haben insgesamt 57 junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren beobachtet. Die Studie ist also nicht repräsentativ.

Sie mussten je fünf Minuten lang Dinge aufschreiben, bevor sie zu Bett gingen. Dann wurde ihr Schlaf aufgezeichnet und überwacht. Eine Gruppe schrieb persönliche To-Do-Listen, die andere Gruppe notierte, was sie in den vergangenen Tagen geschafft hat. Die Gruppen wurden zufällig eingeteilt.

Das Ergebnis:

Wer eine To-Do-Liste schrieb, schlief deutlich schneller ein.

  • Mehr sogar: Je genauer die Liste war, desto besser konnten die Teilnehmer einschlafen.

Genau anders herum verhielt es sich mit Teilnehmern der Gruppe, die ihre bereits abgearbeiteten Dinge notierten. Sie schliefen deutlich langsamer ein. 

Die Forscher denken, so können Menschen ihre Sorgen besser "abladen".

Also: Wer weiß, was ihn erwartet, grübelt nicht so lange darüber nach. Allerdings müssen die Listen wirklich aufgeschrieben werden, sagt Scullin. Die meisten gehen ihre To-Do-Listen nur im Kopf durch, das reiche nicht aus.


Art

Jemand postet alte Donald-Duck-Comics zu aktuellen Ereignissen
Wir haben den anonymen Macher getroffen.

Als Christian zum vereinbarten Treffpunkt kommt, hat er tatsächlich eine Flasche Blubberlutsch dabei, die Kultbrause aus Entenhausen. Vier Jahre hat es gedauert, bis dieses Treffen endlich zustande gekommen ist. Regelmäßig zwischen Weihnachten und Neujahr gab es Versuche eines Interviews auf dem Hacker-Kongress des Chaos Computer Clubs, aber immer wieder ist etwas dazwischen gekommen, etwa, dass der Gesprächspartner kurz vorher schrieb, er sei vielleicht doch zu "menschenscheu". 

Nun ist er da. Mit einer Flasche Club-Mate, für die er selbst ein neues Etikett gebastelt hat.