"Wir haben schlechte Nachrichten: Ihr Hund Bella hat Knochenkrebs. Entweder amputieren wir heute das Bein oder sie lassen sie einschläfern. Aber ihr bleiben so oder so nur noch drei bis sechs Monate."

Mit dieser Hiobsbotschaft beginnt die Geschichte von Robert Kugler und Bella. Der Amerikaner zog Labradorin Bella seit dem Welpenalter auf. Doch statt aufzugeben und die neunjährige Hündin einzuschläfern, entschied er sich dafür, ihre letzten Monate zu den schönsten ihres Lebens zu machen.

Nach der Amputation des kranken Beins brachen die beiden zu einem Roadtrip auf. Sie fuhren nach Chicago, zu den Niagarafällen, nach Washington, Kentucky, Georgia und Florida. "Das ist jetzt gerade mein Lebenssinn. Das ist das Kapitel meines Lebens, in dem ich einfach mit meinem Hund zusammen das Land entdecke", erzählt der Fotograf und Ex-Marine. (WOWT)

Aus den sechs prognostizierten Monaten wurden jetzt bereits 14. Kugler dokumentiert die Reise auf seinem Instagram-Kanal: Wie Bella aufblüht, spielt, badet und mit wehender Zunge den Kopf aus dem Autofenster hält.

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In den letzten Jahren hatte Kugler selbst mit schweren Verlusten und Todesfällen in Familie und Bekanntenkreis zu kämpfen, außerdem ist er Veteran. Die Reise hilft also nicht nur Bella, sondern auch ihm. Er möchte anderen zeigen, dass man das Leben genießen sollte: "Ich habe selbst gesehen, was passiert, wenn man im Leben nicht das tut, wovon man träumt."

Unterwegs schlafen die beiden im Auto, bei Bekannten und als Couchsurfer bei Fremden. Denn viele Menschen sind begeistert von der Reise, erklärt er: "Sie sagen mir: 'Bitte hör nicht auf, fahr weiter! Wenn wir irgendwie helfen können, lass es uns wissen.'" (WOWT)

Als nächstes möchte Kugler mit Bella in den Westen, da ihr die Hitze in Florida nicht so gut bekam. Wenn sie es schafft, wird Bella als nächstes in den großen Nationalparks Yellowstone und Yosemite spielen dürfen. Doch ihre Zeit wird knapp: "Es gibt Tage, da bin ich komplett darauf eingestellt – und andere, an denen ich den Gedanken überhaupt nicht ertragen kann. Aber wenn man ein Haustier hat, dann ist man auch am Ende für es da. Bei jemandem zu sein, der von uns geht, ist das größte Geschenk, das man geben kann." (CNN)

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