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Besucher des "Reading"-Festivals in England müssen in diesem Jahr leider auf ihre Ananas verzichten. Denn die Früchte sind ausdrücklich verboten. 

Auf der Webseite des Festivals haben die Veranstalter eine Liste von Gegenständen veröffentlicht, die aus Sicherheitsgründen nicht mitgebracht werden dürfen. Darunter sind Feuerwerkskörper, Waffen, Gaskartuschen. 

Und am Ende der Liste ebenfalls verboten: die Ananas.

Hier ein Teil der Verbotsliste. Die linke Spalte bezieht sich auf den Campingplatz, die rechte auf das eigentliche Festivalgelände. Die Ananas hat bei beiden Orten ein rotes Kreuz:

(Bild: Screenshot Reading Festival)
Wieso muss man Ananas verbieten?

Die Band "Glass Animals" wird auf dem Festival spielen. Die Ananas ist ihr Bandsymbol, Fans bringen oft hunderte Früchte zu den Konzerten mit. Sie feiern damit den Song "Pork Soda", in dem die Zeile "Pineapples are in my head" vorkommt:

Die Veranstalter des "Reading"-Festivals fürchten nun, dass beim Konzert wieder Hunderte Ananas mitgebracht – und wild durch die Gegend geworfen werden.

Das Verbot wird wahrscheinlich nach hinten losgehen, denn Joe Seaward, der Drummer von "Glass Animals", hat sich in einem BBC-Interview bereits enttäuscht gezeigt. Ananas zu verbieten, aber Wassermelonen nicht, das sei rassistisch, sagte er scherzhaft.

Er stachtelte seine Fans an: Ananas auf das Festivalgelände zu schmuggeln, werde nun erst recht zur "Challenge".

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93-Jähriger bricht aus Seniorenheim aus – um sein Date im Park zu treffen

"Der 100-Jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" ist ein Bestseller: eine Geschichte über einen aufmüpfigen Senioren, die in Schweden spielt. In Frankreich könnte die Variante bald so heißen: Der 93-Jährige, der aus dem Altersheim verschwand um auf ein Date zu gehen. 

Denn in einem kleinen Badeort in der französischen Bretagne ist nach einem Bericht von France Bleu genau das am Samstag passiert. (France Bleu)