Sex ist überall. Vor allem im Netz. Viele Pornoseiten sind frei und kostenlos verfügbar. Kindgerecht sind diese Seiten allerdings nicht. 

Laut der Organisation Novus Project haben 90 Prozent aller Elfjährigen bereits einen Hardcorefilm im Netz gesehen. Das Problem dabei: Viele Kids halten das, was sie zu sehen bekommen, für die Wirklichkeit. Sex ist dann nicht unbeholfen, romantisch, albern, schön und all das zusammen – sondern vor allem Höchstleistungssport.

Pornos selbst sind aber nicht das Problem – sondern eher der Zugang, den Eltern ihren Kindern ermöglichen.

Hier setzt ein ziemliches witziges YouTube-Video der Aufklärungsseite "Amaze" an. Es heißt "Give the Talk" – also in etwa "Lass uns über diese eine Sache reden". Nur, dass es nicht darum geht, dass Eltern ihren Kindern "die Sache" erklären, sondern dass die Eltern selbst aufgeklärt werden.

Den Aufklärungsunterricht übernimmt ziemlich cool die Pornodarstellerin Monique Alexander.

Während sie sich auf einen Dreh vorbereitet und Stück für Stück auszieht, macht sie Eltern deutlich, dass jedes Kind mit Smartphone und Wlan Zugang zu Pornografie hat. Und dass es an den Eltern liegt, einen lockeren Umgang mit Sexualität zu vermitteln.

Dann spricht Monique auch noch eine schockierende Wahrheit aus: 

"Pornos sind nur Fantasie – wie ein Actionfilm oder ein Videospiel."
Hier könnt ihr die Kampagne sehen:

Interesse an gutem Porno? Schaut euch mal Erika Lust an:


Streaming

Netflix veröffentlicht emotionales Statement zu "Sense8"

Am 5. Mai ging die zweite Staffel von "Sense8"online. Kurz danach hatten viele Fans die Folgen vermutlich schon zuende geschaut. 

Dann kam der Schock: In einem Statement gab die Vize-Chefin von Netflix, Cindy Holland, das Ende von "Sense8" bekannt. "Nach 23 Folgen, 16 Städten und 13 Ländern, kommt die Geschichte des Sense8-Clusters zum Ende."