In Hollywood hat sich im vergangenen Jahr viel verändert. Und die diesjährige Oscar-Verleihung zeigt das: Frauen standen im Mittelpunkt, der Cast von "Black Panther" wurde umjubelt.

Wer keine große Rolle spielte: Männer, die denken, ihnen gehört die Welt. Dank "MeToo".

Die Vorwürfe gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein starteten Diskussionen um Sexismus und Machtmissbrauch in der Filmindustrie, mehrere Schauspieler und Filmschaffende gelten in Hollywood nun als geächtet.

Diese Selfie-Montage eines Künstlers zeigt sie:

Wer ist auf dem Bild?

  • Hintere Reihe von links nach rechts: Die Schauspieler Louis C.K., Casey Affleck, Kevin Spacey, Steven Seagal und George Takei
  • Vordere Reihe von links nach rechts: Die Regisseure Brett Ratner und Woody Allen, Filmproduzent Harvey Weinstein und Comedian Bill Cosby

Allen werden von Frauen sexuelle Übergriffe oder zum Teil gar Vergewaltigungen vorgeworfen. Weinstein steht derzeit in New York wegen der Anschuldigungen vor Gericht. (Hier erfährst du mehr über seinen Fall)

Noch mehr Männer wurden bei der "Goldenen Himbeere" geehrt. Bei dem ironischen Award werden jährlich die schlechtesten Filme ausgezeichnet, für die "MeToo"-Männer gab es ein besonderes Erinnerungsvideo:

Das falsche Selfie hat einen realen Vorgänger – mit Kevin Spacey im Bild.

Bei der Oscar-Verleihung 2014 hatte die Moderatorin Ellen DeGeneres so viele Stars wie möglich zum Selfie gebeten – und wollte dann einen Retweet-Weltrekord schaffen:

Den Rekord hat Ellen DeGeneres tatsächlich geschafft. Bis 2017 ein Junge Hunger auf Nuggets hatte:


Streaming

Oscars 2018: "The Shape of Water" wird bester Film
Hier sind alle Gewinner im Überblick

Moderator Jimmy Kimmel hat die Messlatte für den Abend gleich zu Beginn der Oscar-Verleihung hoch gelegt. Die Kamera zeigte auf die Schauspielerin Lupita N'yong'o. Kimmel stellte sie vor als geboren in Mexiko, aufgewachsen in Kenia: