Denn dann gibt's jede Menge neue Ziele für Amor.

Alle Singles: Handys raus. Morgen ist der beste Tag des ganzen Jahres zum Onlinedaten.

"Plenty of Fish", eine Datingseite mit drei Millionen Nutzern täglich, erwartet am 3. Januar 24 Prozent mehr Anmeldungen als sonst. Der Höhepunkt werde gegen 18 Uhr erreicht, schreibt der "Guardian" (Artikel bei "The Guardian"). Insgesamt erwartet die Datingseite 81.000 Neuanmeldungen.

Auch "Match.com" benennt den ersten Sonntag nach Neujahr als geschäftigsten Tag des Jahres. 51 Prozent der guten Vorsätze von Singles würden beinhalten, mehr sozialen Aktivitäten nachzugehen oder sich darauf zu fokussieren, seine bessere Hälfte zu finden, sagte Amarnath Thombre, Vorsitzender von Match.com, 2014. Die meisten Neuanmeldungen erfahre die Seite ebenfalls am ersten Sonntag nach Neujahr, aber erst gegen 21 Uhr. (Artikel bei "Today.com")

Shannon Smith, Pressesprecherin von Plenty of Fish, sagte dem "Guardian" außerdem: "Nutzer, die sich in der ersten Januarwoche anmelden, finden ihre Partner durchschnittlich zwei Wochen früher als solche, die sich später anmelden – sie finden ihre neuen Partner im Durchschnitt nach zehn Wochen, während es im Rest des Jahres zwölf Wochen dauert."

Andere Datingseiten melden ebenfalls, dass sie im Januar besonders viele neue Nutzer bekommen. Bei "How About We" gingen die Anmeldungen im Januar und Februar besonders stark nach oben, "ChristianMingle.com" bekommt zwischen Weihnachten und Valentinstag die meisten neuen Mitglieder. Auch Tinder berichtet von einem Nutzungshoch zu Jahresbeginn.

Die Datingseiten haben selbst natürlich Interesse daran, ihre Mitgliederzahlen zu erhöhen – vielleicht ist das Neuanmeldungs-Hoch also eine selbsterfüllende Prophezeihung. Für die Nutzer ist das aber egal.

Der "Washington Post" zufolge sind übrigens nicht nur Datingseiten zu Jahresbeginn besonders beliebt. Es gebe ebenso mehr Suchanfragen für Pornografie, höhere Kondomverkäufe, mehr Schwangerschaften. Zudem wechselten mehr Personen ihren Beziehungsstatus auf Facebook. (Artikel bei der "Washington Post")