Billig wohnen, Gespräche in Israel, nackte Haut auf Instagram – und sonst so?

Für wenig Geld wohnen, geht das in deutschen Großstädten eigentlich noch? 100 Euro Miete pro Monat kostet das "Tiny House", ein sechs Quadratmeter großes Haus in Berlin. Innen ist alles vollgestellt – aber auf intelligente Weise: viel Stauraum, viel Design. Nora Noll hat eine Nacht in der winzigen Bude verbracht. Fazit: gar nicht mal so gut.

Drei Männer aus einem Dorf in Bayern haben alle: Dreads. Und das bedeutet, dass sie im Moment auch ein Problem haben. Denn die Polizei ist seit Monaten auf der Suche nach einem Brandstifter, der laut Phantombild Dreads trägt. Von den drei Männern ist offenbar keiner der Täter – trotzdem werden sie ständig für selbigen gehalten. Wie lebt es sich, wenn man ständig gefilzt wird?

Wer als Austauschstudent nach Israel geht, erlebt mit seinen WG-Mitbewohnern vor Ort ganz besondere Gespräche. Beim Frühstück oder Abendbrot geht es ganz nebenbei um den Militär-Dienst, den alle jungen Israelis absolvieren müssen. "Hast du schon auf jemanden geschossen?" – das ist dort eine ganz normale Frage. Wie klingt das in den Ohren von jemandem, der nur zu Besuch ist?

Gegen sexuelle Belästigung würden wir sofort etwas unternehmen, klar. Wirklich klar? Man kann sich schnell an etwas gewöhnen, wenn es immer wiederkehrt – selbst, wenn es etwas Unschönes ist, schreibt Marlene Borchardt. Sie fragte sie sich: Wurde ich tatsächlich noch nie belästigt? Die Antwort:

Und wenn wir schon mal bei Gewöhnung sind: Wie sehr achten wir eigentlich noch darauf, ob die Instagram-Fotos, die uns täglich in unseren Feed gespült werden, echt sind? Zwei Bloggerinnen haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt – und herausgefunden: Was Fake ist, erkennen wir oft gar nicht mehr.


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Diese Nacktfotos zeigen: In China sollte man Künstlern endlich mehr Freiheiten lassen
Ren Hang aus Peking kritisiert das Regime.

Die Kunst von Ren Hang aus Peking ist nicht einfach Provokation: Zu sehen ist, zwischen den Pixeln, ein Kampf um die künstlerische Freiheit, um die Freiheit, der sein zu dürfen, der man ist. Ohne Scham halten die Menschen, die der 28-Jährige fotografiert hat, ihre Genitalien ins Bild, sie spreizen die Beine, spucken.