Jeden Sonntag stellt ein Mitglied der bento-Redaktion seine persönlichen Highlights vor. Dieses Mal: Marlene

Ich war diese Woche im Urlaub in Montenegro. Zwischen Eis-Schlemmerei, Füße-ins-Meer-halten (baden war einfach noch nicht drin) und Wanderungen in den Wolken habe ich nicht alle Nachrichten verfolgt. Aber über folgende Geschichten habe ich mich gefreut:

Besonders berührt hat mich eine Multimedia-Reportage von Bartholomäus von Laffert. Er war zwei Wochen lang auf einem Boot der Organisation Sea Watch auf dem Mittelmeer unterwegs. Dort hat er mit Menschen gesprochen, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um andere zu retten – und auch mit Menschen, die ihr Leben aufs Spiel setzen, weil sie in ihrer Heimat in Gefahr sind. 

Wirklich lesenswert!

Wenn es um Menschen geht, die ihre Heimat verlassen müssen, sprechen wir oft von Flüchtlingen. Wir nutzen Wörter wie Flüchtlingsstrom oder -welle. Und das unbedacht, in vielen Fällen ohne böse Absicht. Meine Kollegin Hanna Zobel hat sich von einer Expertin erklären lassen, warum diese Begriffe gefährlich sein können und wie man es besser machen kann. 

Ein hochinteressantes Stück über die Macht der Sprache. 

Auch aus eigener Erfahrung weiß ich um die Macht von Worten. Was mich jedes mal wieder bewegt, sind fiese Kommentare unter Artikeln oder auch per Mail oder Direktnachricht. Keine sachliche oder konstruktive Auseinandersetzung sondern purer Hass. Wie geht man damit um? 

Hier sind acht hilfreiche Tipps:

Auch wenn ich gerade im Urlaub war: Dieser Artikel über Warschau hat mir Fernweh gemacht. Ich habe jetzt ich richtig Lust, die junge Kunstszene im Stadtteil Praga zu besuchen, möchte in kleinen Boutiquen stöbern und dann erschöpft eine Riesenportion dampfende Piroggen essen.

Ab nach Warschau:

Überzeugt euch nicht? Na gut! Dann schmiert euch halt Glitzer auf den Hintern! Auch wenn ich diesen Trend nicht mitmachen werde (wieviel Glitzer man da wohl braucht?), anschauen schadet ja nicht. Autorin Lena Korbjun hat aber auch noch andere Festival-Trends zusammengetragen: Die Kurt-Cobain-Gedächtnisbrille zum Beispiel oder das Muschelkrönchen.

Noch mehr Trends findest du hier:

Letzte Woche hat Hanna ihre Lieblingsstorys vorgestellt. 

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Alptraum für die SPD! CDU gewinnt Wahl in NRW
Armin Laschet überrascht vom deutlichen Ergebnis

Die CDU ist der Gewinner bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Laut der Hochrechnung von 19.57 Uhr liegt die Partei bei 33 Prozent. Knapp dahinter die SPD mit 31,5 Prozent. 

Das ist für Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eine deutliche Niederlage. Denn 2012 hatte sie mit der SPD noch 39,1 Prozent der Stimmen bekommen. Am Abend erklärte sie ihren Rücktritt als Landesvorsitzende und als stellvertretende Vorsitzende der Bundes-SPD.