"Ich bin so müde."

Erfolgreicher, achtsamer und produktiver sein, während man gleichzeitig endlich mehr Zeit für sich hat? Ein "Wunder am Morgen" soll das alles möglich machen. Der Miracle Morning des Motivationstrainers Hal Elrod ist die wohl bekannteste Morgenroutine. Sie soll helfen, persönliche Ziele zu erreichen und den eigenen Morgen besser zu strukturieren. 

Eigentlich ist das Prinzip sehr simpel: Man steht jeden Tag etwa eine Stunde früher auf und verfolgt eine Routine, bevor man mit den eigentlichen Aufgaben des Tages beginnt.

Videoreihe "Susan optimiert sich"

Gesünder essen, minimalistischer einkaufen, erfolgreicher leben – die Selbstoptimierung und unsere eigenen Ansprüche an uns selbst verfolgen uns mittlerweile in sämtliche Lebensbereiche. Wir stellen uns immer wieder dieselben Fragen: Bin ich gut genug? Könnte ich nicht besser sein?

In mehreren Selbstversuchen will bento-Autorin Susan Barth herausfinden, was sie wirklich weiterbringt – und so im Selbstoptimierungs-Wahn ihren eigenen Weg finden.

Susan hat den Miracle Morning getestet, ihren Schlafrhythmus verändert und ist zwei Wochen lang jeden Tag um fünf Uhr morgens statt um sieben Uhr aufgestanden. 

Auch am Wochenende. Das war nicht einfach. 

Wie es ihr in den zwei Wochen ging und ob diese Morgenroutine wirklich funktioniert, seht ihr oben im Video.


Gerechtigkeit

EU-Parlament stimmt für Uploadfilter: Wir sehen uns zur Europawahl!
Warum sich der Protest gelohnt hat.

Am Ende war es nicht einmal eine knappe Entscheidung: Mit 74 Stimmen Mehrheit hat das EU-Parlament am Dienstag die Urheberrechtsreform ohne weitere Änderungen beschlossen. Jetzt müssen nur noch die Justizminister aus den Mitgliedstaaten zustimmen – und die Uploadfilter können kommen. 

Die Filter sollen Internetfirmen einsetzen, damit urheberrechtlich geschütztes Material nicht immer wieder neu im Netz veröffentlicht werden kann. Vor allem gegen diese Filter hatten Netzpolitiker und junge Menschen in den vergangenen Wochen protestiert, gegen den Artikel 13, der mittlerweile Artikel 17 heißt.

Ihre Kritik: Solche Filter seien nicht nur aufwendig für kleine Start-ups, sondern könnten keine rechtlich zulässige Nutzung erkennen, etwa für Satire oder Berichterstattung.

Am Wochenende waren mehr als 150.000 vor allem junge Menschen auf die Straße gegangen. Zuletzt hatten einzelne CSU- und CDU-Politiker die Richtlinie kritisiert und ihre Kollegen zu einem "Nein" aufgefordert. 

Die Abgeordnte der Piratenpartei Julia Reda ist wohl das bekannteste Gesicht der netzpolitischen Gegner. Sie kritisierte die Reform bis zuletzt.