Habt ihr da nicht ein paar Eigenschaften vergessen?

Die meisten von uns haben es ja echt gut erwischt mit ihren Eltern. Bis wir endlich ausgezogen sind, hatten wir immer gutes Essen auf dem Tisch, Hilfe bei den Hausaufgaben und durften jede unserer Phasen ausleben: Egal ob Fußballverein, Reitstunde, Gitarrenunterricht oder Theater-AG – meist hieß es "Lass das Kind mal machen!" 

Und wenn irgendetwas schiefging, waren Papa oder Mama sofort zur Stelle. Unser Leben war schön umrahmt von einer behüteten Kindheit ohne den ganz großen digitalen Wahnsinn. Dafür aber mit mehr Spielen im Grünen und Rumtoben im Matsch. Herrlich!

(Bild: Giphy )

Wer konnte damals schon ahnen, dass wir mal einen riesengroßen Stempel bekommen würden: "Millennials". Heute sind wir also diese sonderbare Generation "Y" – die mit dem großen "why?". Eine Generation, die scheinbar alles anzweifelt, nie zufrieden ist und ihre eigene Freiheit über alles stellt. Natürlich verursacht sowas Stirnrunzeln, auch bei Mama und Papa.

Es liegt auf der Hand – sie verstehen uns manchmal einfach nicht.

Was uns angeht, fallen unsere Eltern manchmal auf fiese Vorurteile rein: Wir, die Generation Y, sind "sprunghaft", "verwöhnt" und "egoistisch". Überhaupt denken wir eh nur an unseren eigenen Spaß, wollen größte Freiheit bei minimalem Einsatz und das alles ohne Verbindlichkeiten. Dazu hängen wir ständig am Smartphone und in Social Networks ab, anstatt mal anständige Gespräche zu führen – wie früher. 

Aber stecken wir denn wirklich so tief in unserem Tunnel?

(Bild: Giphy )

Zugegeben, wir verbringen manchmal etwas zu viel Zeit in News-Feeds und Social Web – und verpassen dabei auch mal die wertvollen, analogen Dinge des Lebens: Momente bewusst genießen, ohne sie gleich auf Instagram zu posten; gemütlich zusammensitzen und sich einfach unterhalten, ohne alle 5 Minuten unser Display zu checken; mal ein gutes Buch oder eine Zeitung in die Hand nehmen, statt jede Micro-Info schnell via Screen zu konsumieren.

So schlimm sind wir aber auch wieder nicht. Meistens.

Einige unserer Verhaltensweisen kommen vielleicht daher, dass viele von uns ihr Leben in flexiblen Etappen gestalten: Mietwohnung statt Haus, Sharing statt Besitz und digital statt analog. Nicht bloß, weil wir es toll finden, sondern auch weil wir vieles nicht so vorausplanen können wie unsere Eltern damals. Unser Glück findet eben oft von Moment zu Moment statt. Das heißt nicht, dass wir sorglos sind. Wir wissen ganz genau: Engagement und Arbeit sind wichtig.

(Bild: Giphy )

Es ist ja gerade unser Tatendrang, der uns so viel ermöglicht. Wir lieben es, digital vernetzt zu sein, in der Welt herumzureisen und Neues zu entdecken. Wir springen mit Leidenschaft ins kalte Wasser, weil wir gelernt haben, flexibel und hungrig zu sein – egal, ob im Job oder in unserer Freizeit. Wir wollen mehr als nur Dinge besitzen. Wir wollen erleben. Darum nutzen wir unsere Jugend, machen Freiheit zu unserem Lifestyle und fordern beides – berufliches und privates Glück. Deshalb feiern wir Lebensfreude, Nachhaltigkeit und soziales Netzwerken.

Und im Job? Da gilt: Arbeitszeit ist Lebenszeit.

Arbeit ist wichtig. Aber sie soll uns nicht ausfüllen, sondern mit Sinn erfüllen. Führungsposition? Super! Aber nicht aus Prinzip. Karriere? Ist für uns mehr als nur dickes Gehalt.

(Bild: Giphy )

Wir wollen Erfolg, klar. Aber eben auf unsere Art. Genau damit können wir auch die Pioniere von morgen werden!

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