Bild: Getty Images/Chris Weeks

Sexismus in Hollywood ist nicht neu – aber leider immer noch aktuell. Mila Kunis kämpft nun mit einem offenen Brief gegen die Herabwürdigung von Frauen an. Auf aplus berichtet sie von den Erfahrungen, die sie mit Produzenten machen musste – und wie sie heute damit umgeht.

So habe ihr ein Filmproduzent einst gesagt, dass sie "nie wieder Arbeit in dieser Stadt finden" würde – weil sich Mila Kunis geweigert hatte, halbnackt für ein Männermagazin zu posieren, um einen Film zu promoten.

"Ich war wütend, ich fühlte mich zum Objekt reduziert und zum ersten Mal in meiner Karriere sagte ich 'Nein'."

In einem anderen Moment ging es nur um ihre Rolle als Frau von Ashton Kutcher und werdende Mutter: "Er reduzierte meinen Wert auf nicht mehr als meine Beziehung zu einem erfolgreichen Mann und meine Fähigkeit, Kinder zu bekommen."

Mila Kunis' Tipp für Frauen daher: Frauen sollten immer auf Ungerechtigkeiten hinweisen – und für sich selbst einzustehen. Viel zu oft würden Frauen sich selbst zurücknehmen, "nur zum Wohl ihres Status Quo und in der Hoffnung, dass sich schon irgendwas ändert."

Jeder Widerspruch gegen Sexismus lohne sich daher:
"Ich kann mir zwar nicht sicher sein, dass meine Einwände gehört werden – aber immerhin schaffe ich so eine Welt, in der die Möglichkeit zur Veränderung besteht."

Dass Hollywood da auf gutem Weg sei, bringt Mila Kunis mit dem Ende ihres Briefs zum Ausdruck. Der letzte Satz richtet sich an den Produzenten, der ihr eine Absage für Los Angeles erteilen wollte: "Ich werde wieder Arbeit in dieser Stadt finden, aber ich werde nicht mehr mit dir zusammenarbeiten."

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Der Flach-Erdler von Domian war im Sat.1 Frühstücksfernsehen

Wir können an dieser Stelle nur noch hoffen, dass das ein großer Witz ist. Erst hat Manuel Heine bei Domian angerufen und erklärt, dass die Erde eine Scheibe ist. Außerdem steuern Reptiloiden seiner Meinung nach die Welt. Von den gängigen Verschwörungstheorien, die man im Internet so findet, ließ er kaum eine aus.

Am Mittwochvormittag saß der Manuel Heine bei Sat.1 im Frühstücksfernsehen. Der 11. September, das eingestürzte World Trade Center, sei ein "Inside Job", sagte er, "wissen wir ja alle, dass die Dinger gesprengt wurden". Dann behauptet er, dass die Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz und die Rothschilds, eine große jüdische Familie, die Welt kontrollieren. Sat.1 zeigt dazu Bilder von Hillary Clinton. Die sei, behauptet er weiter, eine "Reptiloidin".