Kein Witz.

Manchmal braucht man ein bisschen Hilfe, um zueinander zu finden – und über die Liebe in der Welt zu philosophieren. Das Videoteam von Cut (sonst bekannt für ihre Zeitraffer-Schönheitsvideos) hat nun drei Menschen zu einem besonderen Experiment eingeladen.

Ein jüdischer Rabbiner, ein christlicher Priester und ein – nach eigener Aussage – "konservativer, homosexueller Atheist" trafen sich gemeinsam zum Kiffen. Was zu Beginn wie das Set-up für einen Religionsstreit aussieht, wird schnell zum Gespräch über Liebe.

Alle drei realisieren, dass die Menschen mehr eint als trennt.

Carlos, der Atheist, wurde katholisch erzogen – und wendete sich rasch von der Kirche ab, weil sie seine Homosexualität nicht tolerierte. Auch mit Gott kommt er nach eigenen Angaben nicht mehr klar: "Ich kann mich doch nicht allein auf eine Person verlassen? Das hört sich verrückt an."

Die Wissenschaft habe alle religiösen Märchen abgelöst. Und an den Kindern, die jeden Tag sterben müssen, sei auch "nichts wunderhaftes". Nach einer Dreiviertelstunde wendet sich die Unterhaltung. Priester Chris sagt:

"Stell dir Gott einfach als die Summe aller Wahrheiten vor, auch wenn wir nicht alle kennen."

Zum Schluss nimmt das Treffen eine überraschende Wendung.

Hier könnt ihr das Video ansehen:

Gerechtigkeit

Bei einem Angriff in Syrien sterben 42 Menschen. Die USA geben zu, ein bisschen schuld zu sein
Es handelte sich um einen Angriff auf eine Moschee.

Der Luftangriff erfolgte am Donnerstagabend auf eine Moschee nahe Aleppo. Das teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit (SOHR, auf Arabisch). Nach Angaben der Organisation kamen dabei mindestens 42 Menschen ums Leben – bei den meisten Opfern soll es sich um Zivilisten handeln. Zudem sollen mehr als hundert Menschen verletzt sein.

Helfer vermuten noch viele Opfer unter den Trümmern der Moschee. Etwa 300 Menschen sollen sich kurz vor dem Angriff zum Abendgebet in der Moschee eingefunden haben. Die Beobachtungsstelle stützt ihre Berichte auf ein Netzwerk in Syrien und versucht Kriegsverbrechen aller Seiten zu dokumentieren.