Bild: dpa/Maciej Kulczynski

Er lacht, macht Witze und albert herum. Chester Bennington sitzt zusammen mit seinem Sohn an einem Tisch, sie essen Süßigkeiten. Seine Frau filmt die beiden dabei.

36 Stunden später ist der ehemalige Linkin-Park-Frontmann tot. Am 20. Juli wurde Bennington in seinem Haus, in der Nähe von Los Angeles aufgefunden. Laut Aussagen eines Gerichtsmediziners soll er sich selbst getötet haben.

Seine Ehefrau Talinda Bennington setzt sich seit seinem Tod dafür ein, mit Depressionen offener umzugehen. Dazu twittert sie unter den Hashtags #fuckdepression und #MakeChesterProud. Die zwei waren seit mehr als zehn Jahren verheiratet und hatten drei gemeinsame Kinder.

Jetzt hat sie ein Video veröffentlicht, das zeigen soll, wie es ist mit jemandem zu leben, der eine Depression hat. "Mein nächster Tweet ist der persönlichste Tweet, den ich je veröffentlicht habe. Ich zeige das, damit ihr wisst, dass Depression keine Gesicht hat oder eine bestimmte Stimmung," schreibt sie davor.

Dazu schreibt sie: 

"So sah die Depression für uns 36 Stunden vor seinem Tod aus. Er hat uns so sehr geliebt und wir haben ihn geliebt." 

Was sie damit sagen will? Eine Depression zu haben, bedeutet nicht, dass dieser Mensch traurig ist. Eine Depression ist eine Krankheit, die sich bei Menschen ganz unterschiedlich äußern kann. Was auch bedeuten kann, dass man jemandem die Krankheit nicht ansehen kann. 

Suizid - Hilfe in scheinbar ausweglosen Lebenslagen

Kreisen deine Gedanken darum, dir das Leben zu nehmen? Rede mit anderen Menschen darüber. Per Chat, Telefon, E-Mail oder im persönlichen Gespräch. Hier findest du - auch anonyme - Hilfsangebote in scheinbar ausweglosen Lebenslagen.


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AfD-Politikerin in Sachsen warnt vor der eigenen Partei
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Sie kritisiert "Multikulti-Schmalz", warnt vor "Überfremdung" und hätte gerne eine Schusswaffe: Franziska Schreiber. Sie ist 27 Jahre alt, trat vor vier Jahren in die AfD ein und engagierte sich im Vorstand der Jungen Alternative in Sachsen.

Man könnte sagen: Schreiber ist ziemlich rechts. Typisch für die AfD.

Doch jetzt ist sie nach eigenen Angaben aus der AfD ausgetreten. Die Partei ist ihr zu krass geworden.