Bild: Instagram/Lena Dunham

Mode- und Lifestyle-Zeitschriften sind eigentlich dafür bekannt, ihre Models auf Einheitshübsch zu retuschieren. Beine werden geglättet, Pickel weggestempelt, Hüften schlanker gemacht. Sexy ist, was Photoshop ermöglicht.

Lena Dunham hingegen ist genau für das Gegenteil bekannt: Die Schauspielerin und Aktivistin zeigt sich gerne natürlich. Und gibt einen Scheiß auf die Meinung anderer. Umso glücklicher macht sie nun dieses Cover der "Glamour":

Das Cover zeigt die Februar-Ausgabe, die nur von Frauen produziert wurde. Lena Dunham hat es auf Instagram gepostet. Auf dem Bild ist ihre Cellulite zu sehen, eine deutliche Absage an sexualisierte und überinszenierte Retusche.

Sie sei stolz auf die Ausgabe, schreibt Dunham unter dem Bild. Aber auch wenn ihr Blick und der der anderen Frauen gleichgültig aussehe, sei das Thema nicht gleichgültig:

"Sooo ein Scheiß-egal-Blick von uns. Aber es IST uns nicht scheißegal. Es ist wichtig."

In einem weiteren Foto beschreibt sie, warum es so wichtig ist:

Sie sei in ihrer Kindheit oft für ihr Aussehen gemobbt wurden. "Wampe, Hasenzähne, X-Beine" seien die Dinge, die sie immer hören musste. Zum Beginn ihrer Karriere hätten dann viele gesagt, wie "mutig" sie sei – aber immer mit dem Nebensatz, mutig, sich "mit SO EINEM Körper" zu zeigen.

Nun sei dieser Körper auf dem Cover eines Magazins, das Millionen Frauen erreichen wird.

Nicht gephotoshopt, "mit den Oberschenkeln in ganzer unperfekter Sichtweite". Dunham schreibt weiter, dass das natürlich nicht jedem gefallen wird – aber es darum auch nicht gehe. Die Optik ist ein Statement. Und wer es nicht mag, muss sich Argumente dagegen einfallen lassen:

Die Hater müssen 2017 sehr viel klüger und kreativer in ihrem Hass werden, denn keine von uns wird mehr Angst haben.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Dunham natürlich fotografieren lässt. In ihrer Serie Girls zeigt sie sich häufig nackt oder in Unterwäsche, es ist ein klares Statement zu "Body Positivity". Auch für das neuseeländische Modelabel Lonely Label, hat sie hübsche Dessous mit einer Botschaft verbunden. Und zwar mit diesen Bildern:

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​ Hier liest du, was Lena über die Kampagne sagte:


Fühlen

Wissenschaftlich belegt: "Harry Potter"-Fans sind die besseren Menschen

Wer früher "Harry Potter" gelesen hat, ist heute toleranter gegenüber Minderheiten. Was Fans des Zauberlehrlings natürlich auch so wussten, ist wissenschaftlich belegt. Eine Studie des "Journal of Applied Social Psychology" hat herausgefunden, dass Fans weniger Vorurteile gegen Migranten, Homosexuelle und Flüchtlingen hegen, als Kinder, die ohne Potter-Filme und -Bücher aufgewachsen sind.

Untersucht wurden Grundschüler, Mittelschüler und Studenten in Großbritannien und Italien. Die Studie trägt den magischen Titel: "The greatest magic of Harry Potter: Reducing prejudice". Und beginnt mit einem Dumbledore-Zitat: