Bunte Blätter, kaltes Wetter: Der Herbst ist da. Hurra! Denn die kürzeren Tage und längeren Nächte sind eine super Gelegenheit, um einen Gang runter zu schalten und bewusst mehr Zeit mit schönen Dingen zu verbringen. Wo ginge das besser als in Leipzig? Eben.

Denn Leipzig ist im Frühjahr eine der grünsten Großstädte in Deutschland – und im Herbst eine der buntesten. Los geht's!

Diese 12 1/2 Dinge solltest du im Herbst nicht verpassen:
1. Spazieren gehen im Friedenspark

Parks gibt es in Leipzig mehr als genug. Doch im Friedenspark im Leipziger Osten ist der Herbst besonders schön. Nimm deinen Lieblingsmenschen mit und renn mit ihm durch die großen gelben Blätterberge auf der Allee. Im hinteren Teil gibt es genügend kuschelige Ecken, um ein kleines Päuschen zu machen und zu zweit die letzten Sonnenstrahlen zu genießen.

2. Endlich ins Gewandhaus gehen

Klar, ins Gewandhaus könntest du natürlich auch im Juli gehen. Nur: Jetzt wird es erst so richtig schön. Wenn abends die Sonne früher untergeht, leuchten in Leipzigs Vorzeige-Konzerthaus die Lichter über den ganzen Augustusplatz. Und: 30 Minuten vor Beginn gibt es die restlichen Tickets schon ab drei (!) Euro an der Kasse. Nutze die kalte Jahreszeit und geh endlich hin.

(Bild: dpa)
3. Auf dem Südfriedhof alte Gräber bewundern

Klingt morbide? Ein bisschen vielleicht. Doch der Südfriedhof ist wirklich wunderschön – und voller alter Statuen, Arkaden und Bäume. Nur wenige Parkfriedhöfe in Deutschland sind so groß und alt. Hier gibt es sogar Gräber, die mit Pyramiden oder steinernen Palmen verziert sind. Und Mammutbäume.

4. Letzte Chance: Ab in den Kletterwald

Wenn du draußen aktiv sein willst, solltest du dich besser beeilen. Denn auch der schönste Herbst endet irgendwann. Im Leipziger Kletterwald hast du aber noch bis Ende Oktober Zeit, um in bunten Baumwipfeln unterwegs zu sein. Die Parcours sind in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und für so ziemlich jeden geeignet. Der leichteste Kurs geht nur wenige Zentimeter über dem Boden entlang, bei den schwereren Routen kannst du aber auch in zehn Metern Höhe auf einem Skateboard (!) fahren oder dich auf eine 90 Meter lange Seilbahn stürzen. Bonus: Für Studenten gibt's seit einiger Zeit extra Rabatte.

(Bild: Pixabay)
5. Einen Abend in der Wärmehalle Süd verbringen

Der Name sollte es ja eigentlich schon verraten: Die Wärmehalle Süd ist klein, warm und gemütlich. Von Dienstag bis Sonntag gibt es hier abends eine Bar mit fairen Preisen und mega gemütlichen Stühlen. Zwischendrin finden regelmäßig Konzerte statt. Diesen Herbst vor allem mit Folk-Musikern und Singer-Songwritern. Obendrauf kommen Film-Abende und Quizze. Lohnt sich!

6. Gut festhalten! Auf zum Wackelturm im Rosental

Keine Ahnung, ob der Wackelturm offiziell auch Wackelturm heißt. Aber jeder wird dich verstehen, wenn du nach diesem Aussichtspunkt im Leipziger Rosental suchst. Der früher wohl türkisfarbene Turm ist außerdem auch schon aus der Entfernung zu sehen. Da er auf einem kleinen Hügel steht und eher filigran ist, wackelt er tatsächlich im Wind. Oder wenn jemand den Turm betritt. Klingt lustig, ist lustig!

7. Kostenlos in den Zoo gucken

Wenn du schon mal im Rosental bist, geh am besten gleich auch noch zum Zooschaufenster. Denn dieser Einblick von außen in den Zoo ist vermutlich einmalig. Giraffen, Geparden, Nilpferde, Zebras und ein paar gewöhnliche Stockenten – sie alle kannst du hier bestaunen, ohne eine Eintrittskarte zu kaufen. Im Herbst ist am Wassergraben außerdem weniger los. Richtige Romantiker nutzen die Gelegenheiten und posieren mit ihrem Partner in Titanic-Manier am Geländer des Wassergrabens.

8. Mit heißer Schokolade wieder warm werden

Ein Klassiker. Und die perfekte Ergänzung für einen Mittag im Freien. Wenn der Wind draußen langsam wirklich kalt wird, schmeckt die heiße Schokolade drinnen gleich besonders warm. In der Innenstadt gibt es das Kaffeehaus Riquet, das schon alleine wegen der beiden Elefanten über der Eingangstür eine Sehenswürdigkeit ist. Innendrin sieht es aus wie in einem richtigen Café in Wien.

8 1/2. Kaffee trinken auf französisch oder arabisch

Wer es ein lieber französisch mag, holt sich einen warmen Café au lait im Café Maitré auf der Karl-Liebknecht-Straße. Am besten gleich morgens, denn das Frühstück ist besonders beliebt. Und die perfekte Gelegenheit, um entspannt zu lesen und andere Menschen zu beobachten. Neben dem Jugenstil-Café Grundmann ist es übrigens das einzige Frühstückscafé in Ostdeutschland, das es in den Feinschmecker geschafft hat.

Wem das alles zu spießig ist: Im Bistro Libanon in Reudnitz gibt es neben Falafel und Schawarma auch arabischen Kaffee. Bestellt werden muss für mindestens zwei Personen. Natürlich wird er auf einer heißen Platte gekocht und authentisch mit Kaffeesatz getrunken. Yalla, yalla, habibi!

9 1/2. Kastanien sammeln im Wildpark

Die erste Kastanie soll Glück bringen, sagt man. Ob du deshalb lieber mit Begleitung raus gehst oder ohne, ist allein deine Entscheidung. Auf jeden Fall gibt es hier genug davon. Vielleicht findest du sogar so viele, dass du damit die Wildschweine und Hirsche anlocken kannst. Die sind ganz schön verwöhnt, freuen sich aber immer über Besuch. Und kostenlos ist es auch noch. Mit der Straßenbahn kommst du direkt aus der Innenstadt dorthin.

10 1/2. Aufwärmen im botanischen Garten

Du willst Natur sehen, aber nicht rausgehen? Dann fahr in Richtung Osten und statte dem Botanischen Garten gegenüber der Uniklinik einen Besuch ab. Hier gibt es nicht nur Blumen und Kakteen, sondern auch Schmetterlinge und bunte Frösche. Außerdem ist es in den Gewächshäusern kuschelig warm. Noch bis Anfang November hat der Garten geöffnet.

11 1/2. Auf dem Karl-Heine-Kanal Schnaps trinken

Es gibt genau zwei Wege, wie du Leipzig wirklich entdecken kannst: Mit dem Fahrrad oder mit dem Boot. Mit dem Rad kommst du überall hin. Und mit dem Boot siehst du dann, was du vielleicht nie erwartet hättest: Die Heldenstadt ist voller Kanäle und sprichwörtlich nah am Wasser gebaut. Überall gibt es alte Backsteingebäude und kleine Brücken. Manche Häuser am Karl-Heine-Kanal haben sogar ihren eigenen Anleger. Mit einer Bootstour kommst du auch ohne Paddel voran und bekommst sogar noch Kaffee aus der Thermoskanne. Wenn der Kapitän gut drauf ist, gibt's auch mal Schnaps.

(Bild: Pixabay)
12 1/2. Drachen steigen lassen im Johanna-Park

Mitten in der Innenstadt zeigt Leipzig, warum es wirklich so verdammt schön ist. Der Johanna-Park ist die kleine Schwester des Clara-Parks. Aber mindestens genauso vielseitig und lebendig. Auf der berühmten Brücke kannst du Kitsch-Fotos ohne Ende schießen. Und am Teich die gierigen Enten füttern. Oder du nimmst einfach deinen Drachen mit und wartest ein bisschen, bis vom Elsterbecken her ein frischer Wind weht. Los geht's!

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