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Du verbringst knapp die Hälfte deiner wachen Stunden bei der Arbeit. (Ja, sorry, dass der Text hier so deprimierend anfängt. Wird besser, versprochen!) Jedenfalls ist es wichtig, dass deine Arbeit Spaß macht. Und wann macht Arbeit Spaß? Na, wenn man sie mit Leuten machen kann, die man mag!

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Die Wichtigkeit von guten Kollegen in unseren Leben wird grundsätzlich unterschätzt. Kollegen können Freunde sein, und manchmal sind sie – dies sei hier mal mit aller Deutlichkeit gesagt – sogar besser als Freunde. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Ihr verbringt eine absurde Menge Zeit miteinander

Mit normalen Freunden verabredet man sich für den Feierabend, aber dann muss einer länger arbeiten und der andere muss nach der Arbeit noch Möbel aufbauen und also verschiebt man das aufs Wochenende. Aber am Wochenende will man auch mal Zeit für den Partner haben, also schafft man es erst Sonntagabend und da macht man lieber nicht so lang, weil man am Montag ja früh raus muss.

Darum gilt: Selbst, wenn du und deine Lieblingskollegen nicht beieinander sitzen, verbringt ihr in der Arbeit sehr wahrscheinlich mehr Zeit miteinander als sich Freizeit-Freunde normalerweise sehen. Das allein macht noch keine Freundschaft, führt aber schon mal zu Punkt 2:

2. Ihr kennt euch extrem gut

Wenn man lange und eng mit jemandem zusammenarbeitet, lernt man ihn sehr gut kennen: Man erlebt den anderen in Stresssituationen, beim Freitagsbier, nach Erfolgserlebnissen und Niederlagen. Man bekommt auch ganz schön viel Privates mit, denn was der Kollege nicht erzählt, erfährt man unvermeidlich aus seinen privaten Telefonaten.

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Im Gegensatz dazu kennst du viele deiner Freunde vor allem beim Feiern, Chillen, Sport machen. Darum weißt du über enge Kollegen mehr als über enge Freunde. Und das hilft bei Punkt 3:

3. Ihr seid immer dann für einander da, wenn es am nötigsten ist: bei der Arbeit!

Viele emotionale Dinge passieren bei der Arbeit. Beförderung werden gekriegt, zum Beispiel. Oder auch: Beförderung werden nicht gekriegt, dafür aber ein Einlauf vom Chef. Und dann sind deine coolen Kollegen immer schon da und wissen Bescheid und feiern mit dir oder trösten dich. Und wo sind deine Freizeit-Freunde? Hm? Wo sind sie? Ich sag dir, wo: Bei ihrer eigenen Arbeit. Nicht hier!

4. Ihr werdet dafür bezahlt, miteinander rumzuhängen

Ich mein, wie geil ist das denn? Klar, ihr müsst nebenher auch noch ein bisschen was arbeiten, aber trotzdem: Für die ganze Zeit, die ihr labert, euch mit Stiften bewerft, Kaffee trinkt und dumme YouTube Videos hin und her schickt, bekommt ihr Geld. Wenn das nicht Luxus ist!

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5. Du musst nicht mit ihren Partnern (und Kindern) rumhängen

Noch so ein Luxus. Denn: Normale Freunde kriegst du nur selten allein zu fassen. Früher oder später lernen sie deinen Partner kennen, oder du ihre Partner, oder – ganz krass – dein Partner ihre Partner. Und wenn sich dann alle verstehen, geht man nur noch pärchenweise aus oder man geht zu einem der Pärchen nachhause, wo einem dann auch noch das Kind um die Beine krabbelt.

Das ist auch gar nicht schlimm, nur: Wirklich richtig befreundet war man halt doch nur mit einem von denen (und nicht mit dem Partner und schon gar nicht – das wäre ja auch seltsam! – mit dem Kind). Das Gute bei Kollegen ist: Partner und Kinder sind mega-optional, bzw. zumindest während der Arbeitszeit hat man einander ziemlich für sich alleine.

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6. Ihr habt immer was zu bereden

Kennst du den? Kommen ein Mechatroniker, ein Digital-Stratege und ein Bio-Landwirt in eine Bar… und haben wahrscheinlich erst mal nicht so arg viel zu beschnacken. Klar können sie sich gegenseitig erzählen, was sie so machen. Vielleicht haben sie auch Glück und alle drei interessieren sich für Fitness-Poledancing.

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Du und deine Kollegen haben es aber in jedem Fall leichter: Ihr kennt in der Firma dieselben Leute, hört denselben Tratsch, wisst, was in der Branche so abgeht. Damit lässt sich jede verlegene Stille überbrücken.

7. Ihr habt wahrscheinlich ähnliche Interessen

Aber auch, wenn ihr mal nicht über den Job reden wollt, sind die Chancen nicht schlecht, dass ihr ähnliche Dinge mögt. Immerhin habt ihr wahrscheinlich a) einen ähnlichen Bildungshintergrund und b) ja schließlich dieselbe Branche gewählt.

Wir wollen uns da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber es soll ja schon Hobbys und Interessengebiete geben, die man gewissen Berufsgruppen eher zuordnet als anderen. De-eskalierend, wie wir nunmal sind, liefern wir für diese These aber lieber keine Beispiele.

8. Ihr könnt euch gegenseitig in Jobdingen helfen

Nicht nur habt ihr was zu reden – ihr versteht die Probleme des anderen auch noch und könnt einander helfen. Und wenn ihr eines Tages auseinander gehen solltet – nur im professionellen Sinne natürlich – dann könnt ihr euch vielleicht sogar noch mehr helfen als vorher, denn…

9. Ganz pragmatisch: Mit Freunden Treffen ersetzt das Networken

Und das ist super. Denn normales Networken ist die reine Hölle: Gequälter Smalltalk, versteinertes Lächeln, „hab ich Ihnen schon meine Karte gegeben?“

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Da kann man es nur feiern, wenn man mit Leuten networken darf, die man tatsächlich kennt und mag.

10. Und schließlich: Kollegen-Freundschaften wird man, wenn gewünscht, leichter wieder los.

Kaum etwas ist schwerer, als eine Freundschaft aufzukündigen. Freundschaften unter Kollegen ersparen einem diese Qual. Denn wenn ein Kollege geht, ist das wie ein kleiner Neustart, bei dem sich jeder entscheiden kann, ob er die Freundschaft wirklich aufrecht erhalten will. Wenn nicht, dann ist das schade, aber die Trennung geht ohne Szene von statten: So ist das nunmal mit Kollegen.

Aber natürlich muss das nicht sein! Wirklich geile Kollegen-Freunde behält man, bis man alt und grau ist. Dann sitzt man zusammen auf der Veranda – jeder auf dem eigenen Schaukelstuhl – und denkt an die Zeit zurück, als man sich kennengelernt hat.

„Weißt du noch, der Assistent vom Chef, damals? Der kleine Wadenbeißer?“ Und alle erinnern sich und lachen und Jenny aus der Buchhaltung fällt das Gebiss raus.
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