Es gibt Fragen, die werden mir ständig gestellt, seit ich vor zwei Jahren meine Tochter bekommen habe. Zum Beispiel: "War das mit deinem Kind eigentlich geplant, so mitten in der Ausbildung? Oder war es nur ein Unfall?" 

Diese Fragen kommen ohne jede Vorwarnung, überall und potentiell von jedem. Und ich bin nicht die Einzige, die das betrifft: Frauen um die dreißig werden ständig verhört, auf Geburtstagspartys brüllen Bekannte die K-Frage durch den Raum, bei Familienfesten stellt der Onkel sie zur Diskussion. 

Ich fühle mich damit in eine Ecke gedrängt. Auf einmal muss ich Antworten liefern, die ich gar nicht liefern möchte. Denn Kinderkriegen ist einfach kein Smalltalk-Thema, sondern es ist sehr privat. Außerdem weiß man nie, welchen Schmerz solche Nachfragen bei der jeweiligen Person auslösen - vielleicht versucht sie schon seit Jahren, ein Kind zu bekommen.

Ich finde: Niemand muss zu jeder Zeit erklären, ob und wann sie oder er sich für ein Kind entscheiden. Und im Video erkläre ich, warum das so ist – und wann es ok ist, darüber zu sprechen.

Und das war die letzte Mutti-Kolumne zum Thema: Können junge Mütter noch Karriere machen?


Haha

Alle wollen seinen Insta-Namen. Jetzt redet "nico"

Nico Kaiser, 36, ist Softwareentwickler, im Nebenberuf Fotograf und hat vor Jahren einen Instagram-Account auf seinen Vornamen angemeldet: @nico. Eben diesen Account hätten nun auch viele andere Nutzer gern und machen ihm allerlei absurde Angebote für den knackigen Kurznamen.

Manche Nicos bieten ihm Geld, andere drücken auf die Tränendrüse. Einer bot dem Wahl-Wiener sogar vier Schafe für die Übertragung des Accounts an. Besonders skurrile Offerten sammelt Kaiser nun in seinem Blog "Can I have your Instagram Name?".