…und wir können uns nichts Schöneres vorstellen.

"Was machst du am Wochenende?" fragt mich ein Freund. Und ich sage: "Wir haben noch keine Pläne, du?" Oder ein Kollege: "Hast du den neuen Tarantino gesehen?" Und ich: "Ja, fanden wir richtig gut!" Und neulich mein Kommilitone so: "Ich liebe ja Bananenbrot!" Und ich: "Haha, ja: Wir auch voll!"

Und dann gucken alle genervt, oder verdrehen mindestens die Augen: Weil ich so ein elendiger Beziehungsmensch bin, der gar keine eigenen Meinungen und Pläne mehr hat. Der anscheinend eine so schwache Persönlichkeit hatte, dass diese komplett in der Beziehung untergehen konnte. Ein uncooles, unselbstständiges Weichei. 

Dann denkt das halt – ist uns doch egal! 

Nur ist das halt Quatsch. Denn – wenn ihr es wissen wollt, erklären wir euch das gerne – schon der alte Grieche Platon erzählte diese wunderbare Geschichte: 

Am Anfang sahen die Menschen nicht so aus, wie sie heute aussehen. Stattdessen waren sie kugelrund und verfügten zudem über vier Arme, vier Beine und zwei Gesichter, die in gegensätzliche Richtungen blickten. (Fun Fact: Diese Menschen bewegten sich hauptsächlich radschlagend voran. Macht ja auch Sinn.)

(Bild: Giphy )

Diese Ur-Menschen hatten jeweils zwei Geschlechter: mal ein männliches und ein weibliches, mal zwei der selben Sorte. Sie waren super-schnell und ziemlich ambitioniert, sodass ihnen bald danach war, den Olymp zu stürmen. Daraufhin schnitt Zeus – der ja für ungewöhnliche Bestrafungsmethoden bekannt ist – die Menschen in der Mitte durch und gab ihnen damit die Form, die wir heute (meistens) haben. 

Gleichzeitig riss er dadurch auseinander, was ja eigentlich zusammengehörte – und sorgte so dafür, dass die Menschen ihr ganzes Leben lang nach ihrem Gegenstück suchen. Noch heute sagen wir ja von unseren geliebten Partnern: "Wir gehören zusammen." Und: "Das ist meine bessere Hälfte."

(Bild: Giphy )

Nun muss man diese alte Geschichte ergänzen und sagen: Klar gibt es auch solche Menschen, die schon zweibeinig vollständig sind. Und solche, die mit sechs, acht, oder elf Beinen am glücklichsten sind, gibt es natürlich auch. Die Welt ist etwas diverser geworden, als sie das zu Platons Zeiten war – und zum Glück ist das so!

Nicht geändert hat sich aber das wunderschöne Gefühl, das einer bekommt, wenn er seine andere Hälfte findet. Das Gefühl, endlich vollständig zu sein. Das Gefühl, nicht nur im Geiste, sondern auch körperlich komplettiert zu werden. Das Gefühl, sich nur noch radschlagend durch die Welt bewegen zu wollen. 

(Bild: Giphy )

Wer das einmal erlebt hat, der weiß: Man verliert sich dabei nicht – man findet sich. Man merkt auf einmal, dass man vorher nur zur Hälfte da war, beziehungsweise verteilt auf zwei Körper, die einander suchend durch die Welt geirrt sind: durch die Schule, durch die Straßen des Partyviertels, durch die Gänge der Uni oder das Gelände der Fabrik. 

Und jetzt, wo wir endlich nicht mehr suchen müssen, jetzt kommt ihr und sagt: "Was ist nur aus dir geworden? Du hast dich voll verändert, bist ja nur noch ein Beziehungsmensch! Hast du denn gar keine eigenen Gedanken und Wünsche und Pläne mehr?" Jetzt kommt ihr und tut so, als wären wir durch die Beziehung ärmer geworden. 

Dabei ist es doch so: WIR sein ist eine Superkraft. WIR sein ist ein Privileg. Nur Könige dürfen sonst WIR sein: Die Beziehung demokratisiert den Pluralis Majestatis. Wer das lächerlich findet, der ist eben neidisch, wie es das Fußvolk schon seit Jahrtausenden ist. 

(Bild: Giphy )

Ihr denkt, ich hätte mich im WIR verloren, aber in Wirklichkeit habe ich mich im WIR gefunden. Das WIR ist meine nächste Entwicklungsstufe, das WIR bin ich in meiner schönsten Form. WIR – das bin ich haariges Räupchen als Schmetterling. WIR, das bin ich als ganzer Mensch. 

Freut euch mal für mich… ich meine für uns!

Denn wenn ihr – liebe Freunde – das erstmal akzeptiert habt, können wir uns endlich daran machen, Dinge zu unternehmen, die mit meiner Beziehung nichts zu tun haben. In denen ich ganz alleine dabei bin (auch wenn ich später alles meiner besseren Hälfte erzählen werde). Erlebnisse, in denen es kein WIR gibt – außer vielleicht eines, dass euch und mich umfasst. 

Denn wie gesagt: Die Welt ist diverser geworden. Da ist dann auch Platz für mehr als ein WIR in meinem Leben. Also: Lasst mal wieder alle zusammen Radschlagen gehen!! 

(Bild: Giphy )

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Grün

Erst Vögel, jetzt Bäume: Ed Sheerans NRW-Konzert steht schon wieder auf der Kippe
Langsam gehen die Alternativen aus.

Ed Sheeran hat echt kein Glück, was seine Konzert-Locations angeht – zumindest in Nordrhein-Westfalen. Nachdem sein für den 22. Juli geplantes Konzert schon wegen der Feldlerche von Essen-Mühlheim nach Düsseldorf verlegt werden musste (bento), wird nun auch in Düsseldorf demonstriert.