An Weihnachten sollte man an Menschen denken, denen es schlechter geht als einem selbst. Denn auch, wenn die Welt für dich im Winter grau und trostlos erscheinen mag – für viele andere ist sie das das ganze Jahr lang.

Um diesen Menschen zu helfen, bringt es nicht viel, empörte Fragen auf Facebook zu posten: "Wieso hilft denen eigentlich keiner? Wann tut mal einer was? Was macht eigentlich der Weihnachtsmann den ganzen Rest des Jahres über?" (Zumindest letztere Frage ist außerdem leicht beantwortet...)

(Bild: Giphy )

Stattdessen gilt: Wenn dir die Welt kalt erscheint, musst du dich warm anziehen und draußen Decken verteilen. Denn auch ohne dein Leben komplett umzustellen, kannst du sehr viel mehr tun als traurige Emoticons zu posten. Hier sind ein paar Tipps, mit denen du die Welt um dich herum auch im Alltag ein Stückchen lebenswerter machen kannst.

Einfach mal Danke sagen

Viele gute Dinge in unserem Leben nehmen wir für selbstverständlich, obwohl sie das eigentlich gar nicht sind. Und mit Menschen geht es uns leider oft genauso. Zum Beispiel deine Mutter, die dir am Ende jedes Monats deinen WG-Kühlschrank füllt. Oder die Freundin, die dir mit Händchen-Halten und Gemeinsam-Serien-Gucken durch den schlimmsten Liebeskummer deines Lebens geholfen hat.

Überleg dir mal, welche Menschen dein Leben bisher so richtig lebenswert gemacht haben – und back ihnen Kekse. Schreib einen Brief. Ruf mal wieder an. Fahr mit ihnen nach Vegas. Sag einfach mal "Danke". Der Lohn ist dir sicher: Es gibt nichts Schöneres als freudig überraschte Gesichter.

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Helfen fängt mit Kleinigkeiten an

Du musst nicht unbedingt weit weg fahren, um anderen Menschen zu helfen. Gelegenheit für gute Taten gibt es auch in deiner Nachbarschaft. Vielleicht hilfst du der Frau von Gegenüber mit dem Kinderwagen die Treppen hinauf. Oder – ganz klassisch – einer alten Dame über die Straße.

Oder du kriechst mit dem Mann, dem gerade seine Einkaufstüte geplatzt ist, auf dem Boden rum; lädst den einsamen Workaholic-Nachbarn zum Kochen ein; lässt den verzweifelt blinkenden Autofahrer auf deine Spur; schenkst deinen Freunden einen babyfreien Kino-Abend; hilfst anderen dabei, ihren Zielen ein Stück näher zu kommen.

Der jeweilige Aufwand ist oft gering, aber du wirst Dich wundern, was alles Gutes zu dir zurückkommt, wenn du einmal damit angefangen hast...

Ist dir das eine Nummer zu kleinteilig?

Falls du lieber im großen Stil helfen willst, ist der Deutsche Kinderschutzbund vielleicht eine gute Adresse für dich. Mit seinem Einsatz für Kinder und ihre Familien, die nach ihrer Flucht nach Deutschland gekommen sind, setzt sich der DKSB dafür ein, dass dem Grundgesetz und der internationalen Verpflichtung Deutschlands Rechnung getragen wird. Und noch globaler wird es mit Save the Children, die sich überall auf der Welt für die Rechte und das Wohl von Kindern stark machen.

Mach mal was Unvorhergesehenes

Wie Batman hier...

...nur vielleicht etwas konstruktiver. Wenn du der Meinung bist, dass die Kollegin gerade das Meeting gerockt hat, der Kaffee in der Kantine heute besonders gut war, oder du den neuen Haarschnitt der Nachbarin super findest – nimm dir die paar Extra-Sekunden Zeit und sag deinen Mitmenschen, was du toll findest!

Komplimente zu machen kostet dich nichts und versüßt anderen oft den ganzen Tag.

Lerne jonglieren

Wenige Dinge sind deprimierender, als monatelang im Spital zu liegen – ohne die geringste Abwechslung. Da haben die Clowns in Medizin und Pflege was dagegen. Ihre Mission: Das Leben für Kinder, Senioren, Behinderte, Schwerkranke und Sterbende ein Stück besser zu machen und mit positiver Anarchie Lebensfreude in den Klinikalltag zu bringen. Eine Arbeit, die nicht nur professionelles Können, sondern vor allem Empathie und Fingerspitzengefühl erfordert. Hier kannst du spenden.

Alternativ kannst du dich natürlich auch selbst zum Clown ausbilden lassen – aber nur, wenn du deine neu erworbenen Fähigkeiten dann auch für das Gute einsetzt. Also nicht in alter Gruselclown-Manier Gräber im Park ausheben, um Passanten zu erschrecken!

(Bild: Giphy )
Krempel den Ärmel hoch

Die Sache ist die: Du trägst ungefähr fünf Liter Blut mit dir herum. Das ist eine ganze Menge!

(Bild: Giphy )

Für einen lächerlichen halben Liter davon bekommst du eine ärztliche Untersuchung gratis, Süßigkeiten für lau und: Du rettest Leben.

Auch gut: Mit einem Gesamt-Aufwand von unter 10 Minuten kannst du dich als Stammzellenspender registrieren lassen und kommst in eine Art Lebensretter-Lotterie, über die Ärzte weltweit nach passenden Spendern für ihre Patienten suchen. Karma-Level nach Registrierung: Lisa Simpson. Karma-Level nach gelandetem Treffer: Guardian of the Galaxy.

Außerdem ist Weihnachten natürlich die Zeit, um an deine Verwandten zu denken. Und wer sind die engsten Verwandten des Menschen? Genau: Affen. Warum also nicht denen eine Freude machen, indem du zum Beispiel für Borneo Orangutan Survival Deutschland spendest oder Patenschaften an deine anderen – menschlichen – Verwandten verschenkst?

Zuletzt noch ein Tipp, der kein Geld kostet, aber viel Stärke braucht:

Alte Streits beilegen

Die Karma-Königsklasse: Verzeihen. Beliebtes Anwendungsgebiet ist die gute, alte Familie. Ein Trick: Wenn im Zweifel, unterstelle deinem Gegenüber einfach mal die besten Absichten. Dann kann vielleicht wieder zusammenwachsen, was zusammen gehört. Oder wie viel Zeit willst du eigentlich noch mit dem Festhalten von altem Groll verbringen?

(Bild: Giphy )

Also vergiss nicht: Wenn du denkst, die Welt braucht Hilfe, leiste am besten selber deinen Teil. Dazu musst du nicht zur Mutter Teresa werden: Es sind die kleinen Dinge, die zählen. All die guten Taten, die du in die Welt hinausschickst, machen sie, für dich und alle Menschen, zu einem lebenswerterem und schönerem Ort.

Sieh es einfach als dein kleines Weihnachtsgeschenk an die Menschheit.

Kundeninformationen

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ... doch nicht für alle Menschen ist die Weihnachtszeit eine glückliche Zeit. Viele leiden Not und brauchen Hilfe – gerade Kinder sind auf Unterstützung und Fürsorge angewiesen. Mit den Bonuspunkten des Membership Rewards Programms können die Inhaber einer American Express Card helfen und etwas Gutes tun: Beispielsweise die über das Jahr gesammelten Punkte für einen guten Zweck spenden.

Mehr Informationen zu den Hilfsprojekten findest du hier.

Weitere Infos unter

www.americanexpress.com


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Nacktbilder als Garantie für Kredite: die Fotos hunderter Chinesinnen wurden gehackt

Auf einem chinesischen Onlineportal zur Vermittlung von Krediten verlangten einige Geldgeber von Frauen, ihnen Nacktfotos zu schicken. Dies war die Voraussetzung dafür, dass sie einen Kredit bekommen. Mit Hilfe dieser "Garantie" wurden die Frauen dann erpresst, sollten sie das Geld nicht zurückzahlen können. (bento)

Diese Fotos wurden nun geleakt und sind im Netz gelandet. Eine Acht-Gigabyte-Datei mit Fotos und Videos von über 1000 jungen Frauen wurde laut Huanqui.com im Internet geteilt. Womöglich wurden die Fotos auch dann noch weiterverkauft, wenn die Frauen das Geld zurückgezahlt hatten. (The Sun)