Bild: Imago/Westend61

Es ist so schön, sich zu verlieben. Die Aufregung, wenn man den anderen sieht. Die schlaflosen Nächte bis zum nächsten Treffen. Das Kribbeln im Bauch, wenn man sich eine Sekunde zulange in die Augen schaut. Selbst die Unsicherheit, in der man alles hinterfragt, ist schön und schrecklich zugleich: 

Hat er mein Bein jetzt gerade zufällig oder absichtlich berührt? Wie meint er diesen Satz in der WhatsApp-Nachricht? Soll ich ihn küssen oder lieber direkt in die nächste U-Bahn steigen? Dabei könnte es doch so einfach sein. 

Wer diese Situationen nur von außen mitkommt, kann manchmal nur den Kopfschütteln. Oder eben aufgeregt mitfiebern. 

Ein Jodel-Nutzer hat in Frankfurt eine Liebesgeschichte geteilt und damit Menschen zu Tränen gerührt: 
Alles begann so:

Der Fragensteller, also der OJ (Original Jodler), erzählt, dass sein Kumpel nach dem Fitnessstudio bei ihm geduscht hat und nun auf seinem Bett liegt. Da der OJ sich ein bisschen in seinen Kumpel verliebt hat, ist die Situation für ihn natürlich denkbar unangenehm. Da liegt also dieser gutaussehende Typ neben ihm und er weiß nicht was er tun soll. 

Die anderen Nutzer geben ihm Tipps. Einige nicht ganz so sinnvoll...
...andere, die man zumindest testen kann. 
Es entstehen Diskussionen darüber, ob es normal ist, sich bei einem Kumpel nur in Boxershorts in Bett zu liegen. 
Während der OJ versucht, einen ersten Schritt zu machen. 
Während die anderen Jodel-Nutzer schon durchdrehen. 
Aber irgendwas liegt zwischen den beiden in der Luft.

Nach den ersten Annäherungsversuchen geht der Kumpel nach Hause – doch die Geschichte ist noch nicht zuende. In den kommenden Tagen wird die Liebesgeschichte zu Frankfurts interessantestem Jodel-Thema. 

So geht es weiter:
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Die zwei treffen sich weiter. Der Kumpel übernachtet sogar bei ihm – aber zu einem Kuss kommt es nicht. Die anderen Nutzer unterstützen ihn weiter und fiebern mit. An einem Abend lädt der OJ seinen Kumpel zum Kochen ein – die Nutzer liefern Rezeptvorschläge.

Alle kümmern sich um den OJ. Fast wie echte Freunde. 
Tagelang geht es so weiter. Alle sind sich sicher. Nur der OJ nicht. Bis es eines Abends endlich zum Finale kommt:
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Und alle sind glücklich!
Hier kannst du dir die ganze Geschichte auf Jodel durchlesen.

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Künstler schließen Holocaust-Mahnmal neben Höckes Wohnhaus

Vor wenigen Tagen haben Künstler ein Holocaust-Mahnmal eröffnet - vor der Haustür des AfD-Politikers Björn Höcke. Jetzt haben sie den Zugang geschlossen, Grund dafür: Sicherheitsbedenken.

Vier Tage lang konnten Besucher im kleinen Örtchen Bornhagen an der Grenze von Thüringen zu Hessen eine kleine Abbildung des Berliner Holocaust-Mahnmals betrachten: 24 Betonstelen in einem Garten. Das Besondere: Die Künstlergruppe des Zentrums für Politische Schönheit (ZPS) hatte die Betonstelen auf dem Nachbargrundstück des AfD-Politikers Björn Höcke errichtet. Jetzt hat die Künstlergruppe den Zugang zum Kunstwerk wieder geschlossen - aus Sicherheitsbedenken.