Es gibt Fotos, auf denen man sich einfach hässlich findet: Speckrollen über dem Gürtel, das Doppelkinn und der Gesichtsausdruck erst...naja. Schaut man sich dann auch noch die perfekten Model-Fotos bei Instagram an, fühlt man sich erst recht nicht besonders gutaussehend. Die Fitness-Bloggerin Anna Victoria veröffentlichte vor einigen Tagen ein Foto bei Instagram, mit dem sie zeigen möchte, dass auch Models nicht auf jedem Foto perfekt aussehen:

Das Foto zeigt Anna einen Tag vor ihrer Hochzeit: Sie posiert vor dem Spiegel und setzt dabei ihren Körper perfekt in Szene. Daneben zeigt sie ein Bild, auf dem sie sitzt und man ihre – vermeintlichen – Speckfalten sehen kann. Darunter schreibt sie:

"Ihr habt mich darum gebeten, dieses Bild zu teilen, nachdem ich es auf Snapchat letzte Woche gepostet habe. Das linke Bild wurde einen Tag vor meiner Hochzeit gemacht und das Bild auf der rechten Seite... zwei Minuten später. Jemand sagte letztens zu mir, dass wir alle unsere guten und unsere schlechten Perspektiven haben, also warum geben wir unseren schlechten Perspektiven so viel mehr Gewicht als unseren guten? Wenn du dich darauf konzentrierst, wie schlecht du in einer schlechten Perspektive aussiehst, dann konzentrier dich wenigstens auch darauf, wie gut du in einem guten Blickwinkel aussiehst."
So präsentiert sich Anna Victoria bei Instagram:
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Mittlerweile hat das Foto über 65.000 Likes. Dem Lifestyle-Magazin Marie Claire sagte sie dazu: "Ich wusste, dass mein Körper zu meiner Hochzeit in der besten Form war, die ich je hatte. Ich wollte noch einmal wiederholen, dass es normal ist, wenn man sich hinsetzt, dass man Rollen hat, selbst wenn du einen sehr niedrigen Körperfettanteil hast. Ich wollte zeigen, dass es ok ist, dass dein Körper aus verschiedenen Perspektiven anders aussieht. Jeder hat auch 'schlechte Seiten', aber das ist nicht das, was uns definiert."

Ob man das, was Anna Victoria auf ihren Fotos präsentiert, wirklich als "Rollen" bezeichnen kann, ist wohl fraglich. Garantiert ist eine Fitness-Bloggerin auch nicht das perfekte Beispiel für eine Frau mit einem normalen Körper. Trotzdem transportiert sie eine wichtige Botschaft: Es ist egal, wie wir auf Fotos aussehen – unser Doppelkinn ist nicht das, was uns ausmacht.

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Besuche bei meinen Freundinnen in den Dreißigern sind wie Kaffeetrinken mit den Eltern, nur mit mehr Alkohol. Für begrenzte Zeit kann ich das Schneckenhaus der spätpubertären Selbstfindung verlassen, in der sich die Probleme in der Regel um schlecht zitierte Masterarbeiten, das richtige Facebook-Profilfoto oder den leeren Geldbeutel drehen.