Die Single-Porträts...

... stammen von "im gegenteil". Ein Online-Magazin, das seit 2013 wöchentlich Singles aus ganz Deutschland vorstellt, die Lust haben, jemanden kennenzulernen. Das wollen wir unterstützen – und zeigen wöchentlich einen der Menschen, die die Liebe suchen.

Friede ist ein echter Stuttgarter Junge, groß geworden in Fellbach. Wobei er da als Kind wohl nur unter der Woche was von mitbekommen hat, denn die Eltern waren recht aktiv – wandern in den Bergen, skifahren in den Bergen.

Letzteres hat Friede im Rucksack von seinem Papa gelernt: Ski angeschnallt, Kind aufgeschnallt und ab geht die Lutzi. Das hat geprägt, Wintersport mag der Herr noch heute gern. 

Inzwischen findet er auch Wandern wieder geil, mit einem Stop auf der Hütte, lecker Apfelstrudel und einer heißen Schoki.

Er hat die Befürchtung, dass das die ersten Zeichen des Altwerdens sein könnten. Wir sagen: Für einen warmem Apfelstrudel würden wir auch so einige Berge überwinden!

Noch mehr Friede – in Bildern:
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Was Friede als Junge eigentlich wollte, war Fußball spielen. Mit dem Verein hat das aber leider nicht geklappt. Als Ausgleich fand er das Klettern für sich. Während jetzt also alle dem neuen Trend Bouldern nacheifern, hängt Friede schon lässig von der Decke ab. 

Der Fußball ist dann doch nicht so ganz aus seinem Leben verschwunden. Wie es halt so ist, sind einige Zufälle passiert, Leute hatten Bekannte – und heute ist Friede als Co-Trainer beim SV Gablenberg tätig, puscht die Mannschaft in Richtung gegnerisches Tor.

Wenn nicht Stuttgart, dann die ganze Welt. Hier mal eine kleine Auswahl von Orten, an denen Friede schon gewesen ist: Peru, Mexiko, China, Indonesien, Malaysia, Ecuador, Island und die USA.

In China hatte er den besten Fremdenführer der Welt. Denn der Gute hat die Truppe an ein Stück der Chinesischen Mauer gebracht, wo sonst kein anderer Mensch war.

Sie hatten die Mauer drei Stunden lang ganz für sich und konnten gemütlich von Start nach Ziel schlendern. 

Gehen wir vom schönsten zum schlimmsten Gefühl der Welt. Und ihr wisst alle, was wir meinen, wenn wir sagen: Tequila. Alle schreien "Autsch!" und erinnern sich an das eine Mal, als… 

Friede wurde von seinem Tequila-Trauma geheilt.

In Mexiko nämlich, wo es den richtigen Tequila gibt. Weil da die Menschen so nett und das Essen so gut und die Lebensart so lebenswert ist, möchte er eh noch mal nach Mexiko. Falls du dich deinem Trauma also auch stellen möchtest (man munkelt, das sei schon nach dem ersten Shot behoben), dann pack schon mal den Rucksack! 

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Mit Pauschalen bekommt man Friede nämlich nur bei Taxifahrten zum Flughafen, aber sicher nicht im Urlaub. Der soll unterhalten, ein Abenteuer sein und mehr bieten, als eine Woche Spanferkel am Strand darzustellen.

In Island hat er das erste Mal Bekanntschaft mit den heißen Quellen gemacht. Weil man die aber schlecht mitnehmen kann, findest du Friede seither mindestens einmal in der Woche in der Sauna

Musiktechnisch läuft bei ihm viel Ego FM und auch ganz viel Maggie Rogers – Alaska. Momentanes absolutes Lieblingslied. 

Ach ja, doch noch eine – diesmal wirklich – letzte Sache zum Thema Reisen. 2013 hat Friede angefangen, sich Kunst aus dem Urlaub mitzunehmen. Inzwischen hängen da wirklich viele Gemälde in seiner Wohnung, der Platz wird schon langsam knapp. 

Zu jedem der bunten Bilder kann er aber eine schöne Geschichte erzählen. Nicht nur bei Bildern, auch in seinen Schuhen drückt sich sein Faible für Farbenfrohes aus.

Neben bunt mag er gerne auch süß, vor allem bei Cocktails. Likör 43, Erdbeerlimes oder eine wild klingende Kombination namens Dancing Russian. Wenn das auch für dich eher nach Kasatschok und weniger bekömmlich klingt, keine Sorge!

Der Mann mit einer Begeisterungsfähigkeit, die neidisch macht, kann auch Cocktails mixen. Und kochen. Eben erst einen Wok gekauft, denn die Thaiküche ist ihm die liebste, schön scharf und frisch. 

Das erste Date könnte voll gut im Wald stattfinden
Friede

Gar nicht vertretbar für Friede ist übrigens, wenn man ihn versetzt. Oder kurzfristig absagt. 

Für eine Fernbeziehung ist er auch nicht der Typ. Wenn er eine Freundin hat, dann sollte man auch Zeit füreinander haben. Und das nicht nur alle drei Monate. Die Gesuchte sollte übrigens zuverlässig, ehrlich, authentisch und humorvoll sein. Und genau wie Friede nebst austeilen auch einstecken können. 

Das erste Date könnte voll gut im Wald stattfinden, sagt Friede, auch wenn das irgendwie blöd klinge. Aber da könne man kann toll spazieren. Und dann spontan entscheiden, ob man noch was unternehmen möchte.

Text: Nina, Fotos: Bene. Mehr über Friede hier.


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