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Zeigt eine Untersuchung aus den USA

Eigentlich könnte man vermuten, wer viele Freunde hat, ist beliebter, ist fröhlicher, ist glücklicher. Eine neue Studie hat das jetzt untersucht – und kommt zum Ergebnis, dass das Gegenteil der Fall ist. Kleine Freundesgruppen sorgen demnach für Stabilität. 

Wer hingegen besonders populär ist, neigt später wohl leichter zu sozialen Ängsten.

Die Studie wurde von Forschern der University of Virginia durchgeführt. Sie haben 168 Teenager über zehn Jahre lang begleitet – und deren soziales Umfeld im Alter von 15 mit dem im Alter von 25 verglichen. 

Zugegeben, keine besonders große Nummer. Dafür wurden die Jugendlichen über einen langen Zeitraum befragt.

Das Ergebnis: Wer an der Schule eine kleine, aber intakte Clique hatte, ist mit 25 sehr viel selbstbewusster und ausgeglichener. Wer hingegen viele Freunde hatte und als "populär" galt, hat später deutlich häufiger psychische Probleme wie Depressionen oder Angstzustände.

Die Durchführung: Die Wissenschaftler haben die Jugendlichen jährlich getroffen und zu ihren Freundschaftsbeziehungen befragt. Die Befragten waren aus Familien mit hohem und niedrigem Einkommen und aus verschiedenen Ethnien. 

Von einer großen Gruppe gemocht zu werden kann eine echte, tiefe Freundschaft nicht ersetzen
Joseph Allen, University of Virginia

Und noch mehr gute Nachrichten. 

Auch die Beziehung zu deiner Katze ist intakt:


Gerechtigkeit

CDU-Politiker fürchtet sich vor "Hipster"-Eliten in Berlin
Plump, plumper, Jens Spahn.

Jens Spahn ist wieder da. Der CDU-Politiker will gerade im Wahlkampf auf sich aufmerksam machen, vor Kurzem hatte er sich über englischsprachige Kellner in Berlin beschwert (bento).

Jetzt legt er in der "Zeit" nochmal nach: 

Jens Spahn lästert über "elitäre Hipster", die sich von der deutschen Gesellschaft abschotten würden. Weil sie untereinander Englisch reden.